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Gerhard Huber

4.000 Kilo­me­ter zu Fuß durch Euro­pa

4.000 Kilo­me­ter zu Fuß durch Euro­pa

Gerhard Huber aus Feldkirchen bricht am heutigen Karfreitag zu seiner großen Reise auf – zu Fuß, wohlgemerkt.

Gerhard Huber aus Feldkirchen ist am heutigen Karfreitag losmarschiert. Seine Mission „Für den Weltfrieden zu Fuß allein durch Europa“ führt ihn in den nächsten Monaten durch 14 Staaten.

Wenn Sie die­se Zei­len lesen, befin­det sich Ger­hard Huber bereits auf sei­ner Rei­se. Am heu­ti­gen Kar­frei­tag bricht er zu einer Tour auf, die ihn in den nächs­ten sechs Mona­ten durch 14 Staa­ten Euro­pas führt: 4.000 Kilo­me­ter – zu Fuß, wohl­ge­merkt.

Ein Zei­chen set­zen

Wes­halb tut es sich der Feld­kirch­ner an, halb Euro­pa per pedes zu durch­que­ren? Sei­ne Mis­si­on lau­tet: „Für den Welt­frie­den zu Fuß allein durch Euro­pa!“ Er möch­te ein kla­res und ein­deu­ti­ges Zei­chen set­zen. „Wir haben seit einem Jahr sehr bedenk­li­che Zei­ten und nicht unge­fähr­li­che, welt­wei­te Ent­wick­lun­gen. Ich möch­te vor­beu­gend etwas tun, Bewusst­sein schaf­fen, damit sich die Geschich­te der Mensch­heit nicht wie­der­holt“, erklärt Huber im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Mut machen

Was phi­lo­so­phisch klingt, ist als kla­re Bot­schaft zu ver­ste­hen. „Ich will so vie­len Men­schen wie mög­lich Hoff­nung und Mut für alle Berei­che ihres Lebens machen“, schil­dert Huber. In der Pan­de­mie pla­gen Zukunfts- und Exis­tenz­ängs­te die Men­schen. Kurz­ar­beit, Arbeits­lo­sig­keit und wirt­schaft­lich unsi­che­re Zei­ten tra­gen dazu bei. „Ich neh­me mir vor, mit mei­nem Marsch den Men­schen ihre Angst zu neh­men, ihnen zu zei­gen, dass sie sich vor nichts zu fürch­ten haben“, betont Huber.

Nicht pro­vo­zie­ren

Die drit­te Moti­va­ti­on für sein ehr­gei­zi­ges Vor­ha­ben betrifft die Eigen­ver­ant­wor­tung aller. „Jeder Mensch auf der gan­zen Welt hat auch einen gesell­schaft­li­chen Auf­trag, sei­nen Teil für eine hei­le und gesun­de Welt, den Welt­frie­den, zu leis­ten“, argu­men­tiert Huber. Des­halb hat er auch ein Pla­kat im Gepäck, auf dem „For World Peace wal­king trough Euro­pe“ steht. Nach­satz: „Ich möch­te mit die­ser Akti­on nicht pro­vo­zie­ren, son­dern ein Zei­chen set­zen.“

Unter frei­em Him­mel näch­ti­gen

Huber hat nicht nur sprich­wört­lich einen schwe­ren Ruck­sack zu tra­gen. Dar­in sind auch Zelt, Schlaf­sack und Cam­ping­ko­cher ver­staut, denn genäch­tigt wird unter frei­em Him­mel. Auch auf Tech­no­lo­gie ver­zich­tet er auf sei­ner Rei­se. Der ein­zi­ge Kom­pro­miss, den sei­ne Fami­lie ein­for­der­te, ist ein Mobil­te­le­fon. „Mei­ne Gat­tin Sabi­ne will natür­lich, dass ich erreich­bar bin“, sagt Huber. Wenn das Han­dy schon mit ist, wird er sei­nen Marsch mit Bil­dern auf Instra­gam in regel­mä­ßi­gen Abschnit­ten doku­men­tie­ren. „Aber nicht über­trie­ben“, kün­digt Huber ab. Läuft alles nach Plan, wird ihn sei­ne Fami­lie Anfang Okto­ber wie­der in Feld­kir­chen in ihre Arme schlie­ßen dür­fen.

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Die Bot­schaft lau­tet: „For World Peace wal­king trough Euro­pe“
© pri­vat

ZUR SACHE

Die Stre­cke: Die 4.000 Kilo­me­ter lan­ge Tour durch Euro­pa star­tet in Feld­kir­chen. Die Rou­te ver­läuft wie folgt: Feld­kir­chen – Slo­we­ni­en – Ungarn – Slo­wa­kei – Tsche­chi­en – Polen – Deutsch­land – Nie­der­lan­de – Bel­gi­en – Luxem­burg – Frank­reich – Schweiz – Liech­ten­stein – Ita­li­en – Kroa­ti­en – Slo­we­ni­en – Feld­kir­chen.

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