Land Kärnten

„Ane­xia Rail“ gewinnt Inno­va­tions- und For­schungs­preis

Das Projekt „Anexia Rail“ wurde für seine innovative KI-gestützte Logistik- und Personalplanung mit dem Innovations- & Forschungspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet.  Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Personen- und Güterverkehr der ÖBB konnten durch die entwickelten mathematischen Modelle und intelligenten Algorithmen verbessert werden.

„Ane­xia Rail“ gewinnt Inno­va­tions- und For­schungs­preis Roland Waldner, Gaby Schaunig, Harald Nezbeda, Andreas Stocker, Sven Graziani, Alexander Windbichler, Philipp Hungerländer, Gabriel Lipnik, Sarah Frisch, Peter Kaiser, Sebastian Schuschnig freuten sich im Congress Center Villach (von links)

© Stefan Reichmann

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Ane­xia wur­de am Mitt­woch (15. Mai) im Con­gress Cen­ter Vil­lach für das Pro­jekt „Ane­xia Rail“ mit dem Spe­zi­al­preis „Grü­ne Tech­no­lo­gien – F&E für die Zukunft“ aus­ge­zeich­net. Der Inno­va­tions- und For­schungs­preis ist die höchs­te Aus­zeich­nung, die der Kärnt­ner Wirt­schafts­för­de­rungs Fonds (KWF) im Auf­trag des Lan­des Kärn­ten im Bereich For­schung und Ent­wick­lung jähr­lich ver­gibt. Der Preis wird in drei Kate­go­rien, abhän­gig von der Unter­neh­mens­grö­ße, sowie mit einem Spe­zi­al­preis ver­lie­hen.

Brei­te Anwend­bar­keit

„Ane­xia Rail“ über­zeug­te die Fach­ju­ry rund um die Vor­sit­zen­de Bir­git Tau­ber von der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG) sowohl durch die erziel­ten For­schungs­re­sul­ta­te als auch durch die brei­te Anwend­bar­keit und Ska­lier­bar­keit der ent­wi­ckel­ten Model­le und Algo­rith­men. Der Preis wur­de von Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig, Lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig und KWF-Vor­stand Roland Wald­ner über­reicht.

„Das ist eine tol­le Aus­zeich­nung für unser Unter­neh­men und unser Rail-Team“, freut sich Alex­an­der Wind­bich­ler, Grün­der und Geschäfts­füh­rer von Ane­xia. „Das Pro­jekt zeigt das Poten­ti­al von intel­li­gen­ten, daten­ba­sier­ten Lösun­gen zur Unter­stüt­zung bei kom­ple­xen Pla­nungs­pro­zes­sen. Das Enga­ge­ment und die Kom­pe­tenz des Pro­jekt­teams sowie die lang­fris­ti­ge und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit den ÖBB sind dabei zwei der wesent­li­chen Erfolgs­fak­to­ren.“

Trans­for­ma­ti­on der Bahn­pla­nung

Die Kom­ple­xi­tät des Sys­tems „Bahn“ ist in den letz­ten Jahr­zehn­ten stark gestie­gen und heu­te auch von den bes­ten Planer:innen nicht mehr in sei­ner Gesamt­heit beherrsch­bar. Dadurch erge­ben sich Opti­mie­rungs­po­ten­tia­le, die im Rah­men von „Ane­xia Rail“ genutzt wer­den, um somit die Attrak­ti­vi­tät der Schie­ne als Trans­port­me­di­um wei­ter zu stei­gern und deren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck zu ver­rin­gern.

„Mich freut es beson­ders, dass die gemein­sam mit den ÖBB und der Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt über meh­re­re Jah­re hin­weg ent­wi­ckel­ten Opti­mie­rungs­mo­del­le und Algo­rith­men inzwi­schen Planer:innen bei ihrer täg­li­chen Arbeit unter­stüt­zen und somit hel­fen, einen der kli­ma­freund­lichs­ten Ver­kehrs­trä­ger noch öko­lo­gi­scher und wett­be­werbs­fä­hi­ger zu machen“, sagt Phil­ipp Hun­ger­län­der, Head of Inno­va­ti­on bei Ane­xia.

 

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Inno­va­ti­ons­preis des Lan­des Kärn­ten für Ane­xia: Sven Gra­zia­ni, Phil­ipp Hun­ger­län­der, vor­ne v. l. Gabri­el Lip­nik, Harald Nez­be­da, Sarah Frisch (von links)
© Johan­nes Puch

Wis­sens­wert

Ane­xia legt den Schwer­punkt auf maß­ge­schnei­der­te und hoch­wer­ti­ge Lösun­gen in den Berei­chen Cloud und Mana­ged Ser­vices sowie Indi­vi­du­al­soft­ware, App- und Web-Ent­wick­lung. Der inter­na­tio­na­le Cloud- und Inter­net-Ser­vice-Pro­vi­der betreibt neben dem Haupt­sitz in Kla­gen­furt Büros in Wien, Graz, Karls­ru­he sowie New York. Das Unter­neh­men beschäf­tigt rund 400 Mit­ar­bei­ter und betreut mehr als 130.000 Kun­den welt­weit. Ane­xia ver­fügt über 90 Rechen­zen­trums­stand­or­te in mehr als 70 Län­dern der Welt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: anexia.com

 

16.05.2024 19:00
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„Ane­xia Rail“ gewinnt Inno­va­tions- und For­schungs­preis Roland Waldner, Gaby Schaunig, Harald Nezbeda, Andreas Stocker, Sven Graziani, Alexander Windbichler, Philipp Hungerländer, Gabriel Lipnik, Sarah Frisch, Peter Kaiser, Sebastian Schuschnig freuten sich im Congress Center Villach (von links)

© Stefan Reichmann