Suspendierung
Landtagsdirektor wehrt sich gegen Vorwürfe
Suspendierter Landtagsdirektor Robert Weiß bestreitet alle Vorwürfe.
Ein anonymer Hinweis brachte den Fall ins Rollen und die Ermittlungen dazu laufen seit Monaten. Am letzten Freitag platzte dann die Bombe mit der Suspendierung von Weiß durch die Disziplinarkommission des Landes (“KLiCK”-Kärnten berichtete). Die daraufhin in den letzten Tagen kolportierten Vorwürfe gegen den langjährigen Direktor des Kärntner Landtages haben es tatsächlich in sich. So soll Weiß — für ihn gilt die Unschuldsvermutung — ab der Einführung eines neuen, elektronischen Zeiterfassungs-Systems im Jahr 2003 bei den Arbeitsstunden-Aufzeichnungen geschummelt haben. Über die ausgesprochene Suspendierung informierte Landtagspräsident Reinhart Rohr gestern die im Kärntner Landtag vertretenen Parteien.
Landtagsdirektor weißt alle Vorwürfe zurück
Der suspendierte Landtagsdirektor geht zum Gegenangriff über und wehrt sich gegen alle Vorwürfe. “Bis jetzt wurde ich nicht einmal angehört. Trotzdem bin ich frohen Mutes, alles entkräften zu können”, so Weiß gegenüber der “Kleinen Zeitung”. Um den Dienst im Landtagsamt uneingeschränkt sicherzustellen, hat Landtagspräsident Rohr die beiden Personalreferenten des Landes dringlich um personelle Unterstützung ersucht. Beide haben dazu ihre Zustimmung bereits signalisiert.

