Event-Tipp
Lange Nacht der Kirchen: Kärnten öffnet seine Pforten
Heute, Freitag, läuten um 17.50 Uhr landesweit die Kirchenglocken, um die Lange Nacht der Kirchen einzuläuten. Mehr als 100 kirchliche Orte in Kärnten bieten ein vielfältiges Programm.
Um 17.50 Uhr werden am Freitag landesweit die Kirchenglocken läuten, als akustischer Startschuss für die Lange Nacht der Kirchen. Mehr als 100 kirchliche Orte in ganz Kärnten sind öffentlich zugänglich und werden mit einem speziellen Programm bespielt. Von Glaubensgesprächen über Musik, Literatur bis hin zu Kunst – alles teils völlig unkonventionell.
Vielfältiges Angebot für jedermann
Unter dem Slogan „Grüß Gott – die Kärntner Kirchen laden ein“ wollen die Kärntner Kirchen zeigen, wie breit und bunt ihr Angebot ist, sagte Projekt-Koordinatorin Iris Binder: „Die lange Nacht der Kirchen ist ein Angebot, das sich an alle richten möchte. Menschen, die vielleicht mit Kirche wenig oder nichts mehr zu tun haben, können die Kirche in dieser Nacht vielleicht wieder neu entdecken.“
Disco im Diözesanhaus
Das Angebot fällt ungewöhnlich und unkonventionell aus – beispielsweise mit einer Disco im Klagenfurter Diözesanhaus. Oder: „Zum Beispiel wird es unter dem Klagenfurter Stadtquartier jemanden geben, der mit einer Schreibmaschine dort sitzt und Gebete formuliert – ein sogenanntes Gebet To Go. Wenn es Menschen gibt, die sich schwer tun, ein Gebet zu formulieren, können sie sich dort eines abholen und das dann in der Kirche direkt beten.“
Exklusive Einblicke
Die Kirche soll in ihrer langen Nacht auch ein Stück weit greifbarer werden. Deshalb werden auch sonst nicht zugängliche Orte bewusst für alle geöffnet: „Das ist zum Beispiel das Kapitelhaus des Domkapitels in Klagenfurt, wo die Räumlichkeiten besucht werden können. Es ist der Garten des Bischofshauses geöffnet, die Grafengruft im Stift St. Georgen am Längsee wird für Führungen geöffnet, auch das Schloss Moosburg lädt zu einem Besuch ein.“
Mehr als 100 kirchliche Orte in Kärnten bieten spezielle Veranstaltungen an. Zu besichtigen ist beispielsweise auch die Baustelle der rumänisch-orthodoxen Kirche in Klagenfurt-Annabichl.