Lange Geschichte des Engagements
Von seinen insgesamt 60 Jahren im Priesteramt verbrachte Fercher 45 Jahre in St. Veit. Sein Einsatz als Seelsorger im Krankenhaus, als Priester in der Stadtpfarre und als Religionslehrer in den Volksschulen wurde hoch geschätzt. „Wir sind Herrn Fercher zu tiefstem Dank verpflichtet und sprechen ihm unsere aufrichtigste Anerkennung und Wertschätzung für sein Lebenswerk aus“, betonte Bürgermeister Kulmer in seiner Rede.
Ehrung für besondere Dienste
Das St. Veiter Stadtherz ist eine neue Auszeichnung für Menschen, die besondere Dienste für die Bevölkerung geleistet haben. Fercher, der auch begeisterter Bergsteiger ist, wurde 1940 in Obervellach geboren und 1964 in Klagenfurt zum Priester geweiht. Seit 1979 wirkte er in St. Veit, St. Donat und Meiselding bis zu seinem Ruhestand 2019. Er wurde 1994 zum Bischöflichen Geistlichen Rat ernannt und erhielt den Titel „Schulrat“ für seine Arbeit als Religionslehrer.
Würdigung durch die Stadt
Von 2009 bis 2019 war Fercher auch als Seelsorger im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder tätig. Aktuell lebt und wirkt er im St. Veiter Senecura Pflegezentrum. Die St. Veiter Bürger-Goldhauben-Frauen und die Bürgerliche Trabantengarde umrahmten den Festgottesdienst feierlich.