Schottland
Kärntner glänzt bei Orientierungslauf-WM
Von 12. bis 17. Juli versammelten sich die weltbesten Orientierungsläufer in Edinburgh. Der Kärntner Matthias Reiner von den Naturfreunde Villach Orienteering erzielte dabei sein bisher bestes WM-Ergebnis.
Ein spannender Wettkampf
Die mittelalterliche Altstadt Edinburghs bot das ideale Terrain für die diesjährige Sprint-Weltmeisterschaft. Beim Orientierungslauf kommt es darauf an, schnell zu laufen und den Überblick zu behalten. Ein Verlust des Kartenkontakts kann schnell zu Fehlern führen.
Reiners persönliche Bestleistung
Matthias Reiner erreichte im Individual Sprint den 30. Platz. „Nach der Hälfte des Rennens lag ich unter den Top 15, aber drei falsche Routen wählten kostete mich einige Plätze“, so Reiner. Im KO-Sprint verpasste er die Qualifikation knapp mit einem 44. Platz und nur 6 Sekunden Rückstand.
Mixed Sprint Staffel
Das österreichische Team sicherte sich den 8. Platz in der Mixed Sprint Staffel. „Der Universitätscampus bot ein perfektes Gelände für eine schnelle und spannende Sprintstaffel“, sagte Reiner. „Unser Team bewahrte einen kühlen Kopf und rief sein Können fast perfekt ab.“ Von 15. bis 20. August tritt Reiner bei der Europameisterschaft in Ungarn in der Mitteldistanz an.

