Einsatzreiche Wochenenden
Bereits an den ersten beiden Juli-Wochenenden wurde die Bergrettung Kärnten zu mehr als 40 Einsätzen alarmiert. Dies stellt die ehrenamtlichen Helfer, insbesondere unter der Woche, vor große Herausforderungen. Landesleiter Hannes Gütler erklärt: “Unsere BergretterInnen sind berufstätig, einige auch im Urlaub. An einsatzreichen Werktagen haben wir oft nur eine beschränkte Mannschaftsstärke zur Abwicklung der Einsätze zur Verfügung.”
Rekordtag am 15. Juli
Der 15. Juli markierte bisher den Rekordtag mit sieben Alarmierungen und teils sehr aufwändigen Einsätzen, die die BergretterInnen extrem forderten. Die Unfallursachen sind vielfältig: Fehltritte, Kreislaufprobleme durch die Hitze, zu späte und zu anstrengende Tourenstarts, Paragleiterunfälle und aufwändige Personensuchen durch die Lawinen- und Hundestaffel.
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Herausforderungen für die Einsatzteams
Die Einsätze sind oft nicht nur physisch, sondern auch psychisch belastend. Besonders herausfordernd sind Einsätze, bei denen Familienangehörige, oft kleine Kinder, betreut werden müssen, während die Verletzten geborgen werden. “Man kann nicht immer gleich wieder in den Alltag umschalten”, so Gütler.
Dank an Bergretter und Unternehmen
Hannes Gütler spricht den über 1000 Bergretterinnen und Bergrettern in Kärnten sowie den unterstützenden Unternehmen seinen großen Dank aus. Die Bereitschaft und das Engagement der Teams sind unverzichtbar.
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Vorbereitung verhindert Notlagen
Die Bergretter raten zu guter Tourenplanung, Basis-Ausrüstung inklusive Erste-Hilfe-Paket und einem frühen Start, um der Mittagshitze zu entgehen. Ausreichend Wasser oder isotonische Getränke im Rucksack sind ebenfalls essenziell.