Erfolg der Gewerkschaft
Krankenhaus Spittal musste 450.000 Euro nachzahlen
Die Klage des Betriebsrats mit Unterstützung der Gewerkschaft war erfolgreich: Die Gerichte entschieden zugunsten der Mitarbeiter.
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„Es freut uns sehr, endlich mitteilen zu können, dass das Krankenhaus Spittal seinen Mitarbeitern insgesamt über 450.000 Euro an Gehaltsnachforderungen überweisen hat müssen“, verkündet „vida“-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch. Im Auftrag der betroffenen Mitarbeiter hatte der Betriebsrat mit Unterstützung der Gewerkschaft „vida“ ein Gerichtsverfahren auf den Weg gebracht.
Bereitschaftsdienste in der Nacht
„Konkret geht es um die nicht korrekte Abrechnung der Bereitschaftsdienste in der Nacht. Obwohl die Mitarbeiter bis zu elfeinhalb Stunden im Dienst waren, wurde nicht die komplette Zeit als Arbeitszeit bewertet und bezahlt. Dadurch ist es nun zu dieser hohen Nachzahlung gekommen“, erklärt Gewerkschaftsjuristin Anna Michorl. Das Urteil des Gerichts hat für die Belegschaft eine deutliche Auswirkung. „Betroffen sind insgesamt 81 Mitarbeiter, die nun ihre Gehaltsnachforderungen überwiesen bekommen haben. Im Schnitt sind das knapp 6.500 Euro pro Person“, erklärt Lipitsch.
Betriebsratsvorsitzender Maximilian Miksch ist erleichtert: „Wir haben wirklich lange versucht, die Angelegenheit außergerichtlich zu lösen, leider ohne Erfolg. Deswegen ist uns am Schluss nichts anderes übrig geblieben, als zu Gericht zu gehen.“