Umweltschutz
Wörthersee: Tourismus fordert konstruktives Miteinander
Tourismus-Spartenobmann Josef Petritsch fordert nach den jüngsten Aussagen von Wasserwirtschafts-Landesrat Daniel Fellner ein konstruktives Miteinander bei der Diskussion über Umweltschutzmaßnahmen am Wörthersee.
© KLiCK Kärnten/Galli
Er wies die Kritik zurück und betonte die Rolle der Tourismuswirtschaft als bedeutenden Umweltschützer, der von einer intakten Natur lebt.
Gemeinsames Interesse an Umweltschutz
Petritsch betonte, dass die Tourismusbranche mit ihren Investitionen in den Umweltschutz zu den größten Umweltschützern Kärntens zählt. Er stellte klar, dass der Wörthersee als Erholungsgebiet für Einheimische und Gäste und nicht als Landschaftsschutzgebiet betrachtet werden sollte. „Die Kulturlandschaft Kärntens ist aus jahrtausendelanger Bewirtschaftung entstanden und entwickelt sich weiter. Wir unterstützen sinnvolle Schutzmaßnahmen, möchten aber in entsprechende Projekte eingebunden werden“, so Petritsch.
Vorschläge zur Sofortmaßnahme
Als sofort umsetzbare Maßnahme schlug Petritsch ein Verbot für das Surfen hinter Motorbooten vor, da diese Sportart besonders hohe Wellen erzeugt und den größten Treibstoffverbrauch hat. Dies könnte die Gewässerqualität verbessern, ohne die Attraktivität des Sees für Gäste zu beeinträchtigen.
Konstruktives Miteinander gefordert
Petritsch appellierte an die Landespolitik, eine kooperative Lösung zu suchen, um Konflikte zu vermeiden. „Wir Touristiker verstehen uns als Partner und Umweltexperten. Wir möchten in behördliche Projekte eingebunden werden, bevor es zu weiteren Missverständnissen kommt“, sagte Petritsch.


