Kärnten

Sofor­ti­ge Maß­nah­men für gerech­te Pen­sio­nen gefor­dert

Die SPÖ Frauen Kärnten fordern dringende Maßnahmen zur Schließung der Pensionslücke zwischen Männern und Frauen und kritisieren die fehlenden Regierungspläne zur gerechten Altersversorgung.

Sofor­ti­ge Maß­nah­men für gerech­te Pen­sio­nen gefor­dertDie SPÖ Frauen Kärnten fordern mit Nachdruck Maßnahmen zur Schließung der Pensionslücke und eine gerechte Altersversorgung für Frauen.

© SPÖ Kärnten

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Die SPÖ Frau­en Kärn­ten machen sich für eine gerech­te Alters­ver­sor­gung stark und for­dern Maß­nah­men zur Schlie­ßung der Pen­si­ons­lü­cke zwi­schen Män­nern und Frau­en. Der jähr­li­che „Equal Pen­si­on Day“ mar­kiert den Zeit­punkt, an dem Män­ner bereits so viel Pen­si­on erhal­ten haben wie Frau­en erst bis zum Jah­res­en­de bezie­hen wer­den. In Kärn­ten fällt die­ser Tag im Jahr 2024 auf den 8. August, wäh­rend öster­reich­weit der 6. August als bun­des­wei­ter „Equal Pen­si­on Day“ gilt.

Spie­gel­bild der Dis­kri­mi­nie­rung

Petra Ober­rau­ner, Vor­sit­zen­de der SPÖ Kärn­ten Frau­en, kri­ti­siert die anhal­ten­de Ein­kom­mens- und Arbeits­markt­dis­kri­mi­nie­rung, die Frau­en über ihr gesam­tes Berufs­le­ben hin­weg erfah­ren. Auf­grund ihrer hohen Belas­tung mit unbe­zahl­ter Care-Arbeit und häu­fi­gem Teil­zeit­ar­beit, sowie den ten­den­zi­ell schlech­ter bezahl­ten Frau­en­be­ru­fen, lei­den Frau­en unter einer signi­fi­kan­ten Pen­si­ons­lü­cke. In Kärn­ten beträgt die­se 39,3 Pro­zent – Frau­en erhal­ten durch­schnitt­lich 1.326 Euro, Män­ner 2.186 Euro Pen­si­on.

Drin­gen­der Hand­lungs­be­darf gefor­dert

Ober­rau­ner for­dert die Regie­rung auf, end­lich kon­kre­te Plä­ne zur Schlie­ßung der Pen­si­ons­lü­cke vor­zu­le­gen. Es sei uner­läss­lich, Rah­men­be­din­gun­gen wie den Aus­bau von Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen und fle­xi­ble Arbeits­zei­ten zu schaf­fen, um Frau­en eine Voll­zeit­be­schäf­ti­gung zu ermög­li­chen. Auch die Ein­füh­rung von Lohn­trans­pa­renz, ähn­lich dem islän­di­schen Gleich­be­zah­lungs­ge­setz, sei ent­schei­dend, um die gerech­te Bezah­lung zu gewähr­leis­ten.

Lang­fris­ti­ge Lösun­gen nötig

„Die aktu­el­len Maß­nah­men rei­chen nicht aus, um die Pen­si­ons­lü­cke zeit­nah zu schlie­ßen. Wenn wir so wei­ter­ma­chen, wer­den noch über 100 Jah­re ver­ge­hen, bis das Pro­blem gelöst ist. Wir brau­chen kei­ne ‘Groß­el­tern­ka­renz’, son­dern eine Bun­des­re­gie­rung, die sich ent­schie­den für die Rech­te der Frau­en ein­setzt“, sagt Ober­rau­ner abschlie­ßend.

 

07.08.2024 11:01
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Sofor­ti­ge Maß­nah­men für gerech­te Pen­sio­nen gefor­dertDie SPÖ Frauen Kärnten fordern mit Nachdruck Maßnahmen zur Schließung der Pensionslücke und eine gerechte Altersversorgung für Frauen.

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