Verdächtige festgenommen

Vil­lach: Can­na­bis-Han­del im gro­ßen Stil auf­ge­deckt

Nach umfangreichen Ermittlungen gegen mehrere Personen im Suchtgiftmilieu in Villach, konnte einem 39-jährigen Mann die Erzeugung und der Verkauf einer Großmenge von Cannabis nachgewiesen werden. Bei den Durchsuchungen wurden auch ein geheimes Cannabis-Labor und eine große Menge an Drogen sowie Waffen sichergestellt.

Sujet: Die Polizei nahm den Mann fest und vereitelte den Einbruchsversuch. In Villach wurden im Rahmen großangelegter Ermittlungen ein geheimes Cannabis-Labor und umfangreiche Waffenarsenale entdeckt. Ein 39-jähriger Mann steht im Verdacht, seit Jahren professionellen Suchtgifthandel betrieben zu haben.

© KindelMedia/ pexels.com

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Pro­fes­sio­nel­ler Sucht­gift­han­del

Seit Sep­tem­ber 2023 lie­fen Ermitt­lun­gen des Stadt­po­li­zei­kom­man­dos Vil­lach und des Lan­des­kri­mi­nal­amt Kärn­tens gegen meh­re­re Ver­däch­ti­ge. Am Don­ners­tag (8. August) wur­den in Vil­lach sie­ben Haus­durch­su­chun­gen durch­ge­führt, bei denen neun Beschul­dig­te fest­ge­nom­men wur­den. Dabei fan­den die Beam­ten nicht nur Dro­gen wie 1,5 Kilo­gramm Can­na­bis­kraut und Koka­in, son­dern auch umfang­rei­che Waf­fen­ar­se­na­le und Muni­ti­on. Unter den Beschul­dig­ten war ein 39-jäh­ri­ger Vil­la­cher, bei dem ein gehei­mes Bun­ker-Labor für Can­na­bis ent­deckt wur­de.

Gehei­mes Can­na­bis-Labor ent­deckt

Der 39-jäh­ri­ge Mann betrieb seit min­des­tens 9 Jah­ren pro­fes­sio­nel­len Sucht­gift­han­del. Die Ermitt­lun­gen zeig­ten, dass er eine hoch­pro­fes­sio­nel­le Auf­zucht­an­la­ge für Can­na­bis­pflan­zen in einem gehei­men Bun­ker im Kel­ler sei­nes Hau­ses betrieb. Die­ser Bun­ker, bereits 2011 erbaut, wur­de über ein ver­steck­tes Abluft­rohr ent­deckt. Der Raum, aus­ge­stat­tet mit hoch­pro­fes­sio­nel­lem Equip­ment, dien­te sowohl dem Anbau als auch der Lage­rung von Waf­fen und Muni­ti­on. Ins­ge­samt wur­den 39 Can­na­bis­pflan­zen und 80 Glä­ser mit Can­na­bis sicher­ge­stellt.

Fami­li­en­be­tei­li­gung und hohe Scha­dens­sum­me

Der 39-Jäh­ri­ge wur­de bei der Auf­zucht und dem Ver­kauf von Can­na­bis von sei­ner Lebens­ge­fähr­tin (31 Jah­re) und sei­ner Mut­ter (69 Jah­re) unter­stützt. Der geschätz­te Wert des ver­kauf­ten Sucht­gifts beträgt rund 200.000 Euro. Alle Betei­lig­ten, ein­schließ­lich der Fami­lie des Haupt­ver­däch­ti­gen und zahl­rei­cher Sucht­gift­ab­neh­mer, wer­den der Staats­an­walt­schaft Kla­gen­furt ange­zeigt.

Durch­su­chun­gen und Ver­haf­tun­gen

Bei den Haus­durch­su­chun­gen wur­den vier Beschul­dig­te auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Kla­gen­furt inhaf­tiert, wäh­rend die rest­li­chen Ver­däch­ti­gen auf frei­em Fuß ange­zeigt wur­den. Wei­te­re Ermitt­lun­gen durch den Kri­mi­nal­dienst des Stadt­po­li­zei­kom­man­dos Vil­lach lau­fen noch, und alle Beschul­dig­ten wer­den nach Abschluss der Unter­su­chun­gen zur Anzei­ge gebracht.

 

08.08.2024 15:30
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Sujet: Die Polizei nahm den Mann fest und vereitelte den Einbruchsversuch. In Villach wurden im Rahmen großangelegter Ermittlungen ein geheimes Cannabis-Labor und umfangreiche Waffenarsenale entdeckt. Ein 39-jähriger Mann steht im Verdacht, seit Jahren professionellen Suchtgifthandel betrieben zu haben.

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