Nach Verletzung

Berg­stei­ger ver­brach­ten Nacht im Frei­en

Die Gruppe hatte am Sonntag (18. August) eine anspruchsvolle Tour über den Klettersteig Lärchenturm und den Grenzgrat zum Koschutnikturm im Bezirk Klagenfurt-Land geplant. Eine Verletzung machte den Sportlern einen Strich durch die Rechnung.

Berg­stei­ger ver­brach­ten Nacht im Frei­en Der verletzte 42-Jährige suchte nach der Rettung selbständig ärztliche Hilfe auf.

© pixabay

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Ver­let­zung und Dun­kel­heit

Die Berg­part­ner star­te­ten vom Koschuta­haus und erreich­ten gegen 17.00 Uhr den Gip­fel. Doch auf dem Weg zum Lär­chen­berg ver­knö­chel­te ein 42-jäh­ri­ger Mann aus Wol­mir­stedt. Die Grup­pe kam nur noch lang­sam vor­an und geriet am Gip­fel­grat in die Dun­kel­heit. Da der Abstieg schwer zu fin­den war, ent­schlos­sen sie sich, zur Lär­chen­schar­te zurück­zu­keh­ren und dort die Nacht zu ver­brin­gen.

Ret­tung am frü­hen Mor­gen

Am nächs­ten Mor­gen stell­ten die Berg­stei­ger fest, dass sie ohne die nöti­ge Aus­rüs­tung und wegen der Ver­let­zung ihres Kame­ra­den nicht selb­stän­dig abstei­gen konn­ten. Gegen 05.30 Uhr setz­ten sie einen Not­ruf ab. Die Berg­ret­tung Fer­lach und die Alpin­po­li­zei stie­gen bei star­kem Regen zu den Gestran­de­ten auf und ver­sorg­ten sie mit tro­cke­ner Klei­dung, Geträn­ken und Lebens­mit­teln. Anschlie­ßend wur­den die vier Berg­stei­ger durch die stein­schlag­ge­fähr­de­te Lär­chen­schlucht abge­seilt und ins Tal gebracht.

 

19.08.2024 16:41 - Update am: 19.08.2024 16:42
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Berg­stei­ger ver­brach­ten Nacht im Frei­en Der verletzte 42-Jährige suchte nach der Rettung selbständig ärztliche Hilfe auf.

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