Oberkärnten
Zwei tödliche Unfälle in Kärntner Bergen
Ein Wanderer aus Deutschland stürzte in der Garnitzenklamm bei Hermagor in den Tod, ein weiterer 55-Jähriger verunglückte bei einer Wanderung in der Kreuzeckgruppe.
© Red/KK
Zu zwei tragischen Wanderunfällen kam es gestern (23. August 2024) in den beiden Bezirken Spittal an der Drau und Hermagor.
Wanderung in der Kreuzeckgruppe
Ein 55-jähriger Deutscher war gemeinsam mit weiteren Mitgliedern eines alpinen Vereins eine Wanderung in der Kreuzeckgruppe entlang des Kreuzeckhöhenweg von der Feldnerhütte in Richtung Emberger Alm — Dabei werden die Tagesetappen von einem Wanderführer organisiert und die Teilnehmer sind eigenverantwortlich zu den Unterkünften unterwegs.
Großeinsatz in Spittal
Kurz nach 12 Uhr rutschte der 55-Jährige unterhalb der Grafischen Tristen auf dem Wanderweg aus und stürzte in der Folge rund 100 Meter über steiles Gelände in eine Rinne ab. Eine Begleiterin setzte den Notruf ab und stieg zum Mann ab, um Erste Hilfe zu leisten. Der Notarzt des Rettungshubschraubers C7 aber nur mehr den Tod des Wanderers feststellen. Die Bergung des Verunglückten wurde vom Polizeihubschrauber durchgeführt. Im Einsatz standen der Hubschrauber C7, die Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstellen Klagenfurt und Salzburg, 15 Einsatzkräfte der Bergrettung Oberes Drautal und Alpinpolizisten.
Absturz im Gailtal
Ebenso im Gailtal lief nachmittags eine Bergung nach einem tödlichen Absturz. Es war ebenfalls ein Deutscher, der nach ersten Informationen an einer Stelle, die mit einem Seil gesichert ist, in die Tiefe gestürzt war. Die Garnitzenklamm gilt als beliebte Wanderstrecke mit Wasserfällen und Felsformationen.
