Die aktuellen Ergebnisse des Nachfrageverfahrens 2022 des Kärntner Landesrechnungshofs (LRH) zeigen eine erfreulich hohe Umsetzungsrate: 95,1 Prozent der ausgesprochenen Empfehlungen werden von den geprüften Stellen berücksichtigt und umgesetzt.
Der Kärntner Landesrechnungshof zeigt Wirkung: 95,1 Prozent der Empfehlungen werden von den geprüften Stellen umgesetzt, auch seitens der Kärntner Landesregierung.
Im Jahr 2022 richtete der Landesrechnungshof insgesamt 781 Empfehlungen an Institutionen wie die Kärntner Landesregierung, den Verkehrsverbund Kärntner Linien und die Wolfsberger Stadtwerke. Das Nachfrageverfahren ergab, dass 743 dieser Empfehlungen umgesetzt werden sollen, wobei 435 bereits innerhalb eines Jahres realisiert wurden. Landesrechnungshof-Direktor Günter Bauer betont, dass die hohe Umsetzungsquote die Ernsthaftigkeit der Empfehlungen und deren Bedeutung für den optimalen Einsatz öffentlicher Mittel unterstreicht.
Erfolge im öffentlichen Verkehr und den Musikschulen
Im Bereich des öffentlichen Verkehrs wurden 90 Empfehlungen ausgesprochen, darunter die Forderung nach barrierefreien Verkehrsmitteln, die bereits in Ausschreibungen berücksichtigt wurden. Auch im Bereich der Musikschulen zeigt sich Erfolg: Eine schrittweise Integration von Musikschulen in Bildungszentren soll das Bildungsangebot erweitern.
Herausforderungen bei den Wolfsberger Stadtwerken
Die Wolfsberger Stadtwerke setzten 74,3 Prozent der Landesrechnungshof-Empfehlungen um, insbesondere zur Optimierung interner Prozesse. Schwieriger gestaltet sich die Umsetzung im Gebäudemanagement des Landes, wo nur zwei der 22 Empfehlungen aus dem Jahr 2017 vollständig umgesetzt wurden.
31.08.2024 09:01 - Update am: 01.09.2024 17:41
Anzeige
Der Kärntner Landesrechnungshof zeigt Wirkung: 95,1 Prozent der Empfehlungen werden von den geprüften Stellen umgesetzt, auch seitens der Kärntner Landesregierung.