Völkermarkt
Auf zum Bleiburger Wiesenmarkt!
Vor der Eröffnung im Festzelt fanden der Freyungszug und der Auszug mit „Gschirr und Gscherr“ statt. Noch bis Montag (2. September 2024) feiert Bleiburg noch die fünfte Jahreszeit.
© LPD Kärnten/Stein
Bis einschließlich Montag (2. September 2024) läuft das größte und älteste Volksfest des Kärntner Unterlandes. Heute (31. August) wurde der Bleiburger Wiesenmarkt offiziell von Landeshauptmann Peter Kaiser eröffnet. Seitens der Landesregierung war auch Landeshauptmann-Stellverterter Martin Gruber anwesend, ebenfalls gekommen war Bundeskanzler Karl Nehammer. Vor der Eröffnung im Festzelt fanden der Freyungszug und der Auszug mit „Gschirr und Gscherr“ statt. Besonderer Dank galt Marktleiter Arthur Ottowitz, der dieses Amt seit 30 Jahren innehat.
Zeichen der Gemeinschaft
„Der Wiesenmarkt ist ein Zeichen von Vitalität, Gemeinschaft, Leistung und Zusammenarbeit“, betonte der Landeshauptmann. Seitens der Landespolitik wolle man alles tun, damit solche wichtigen Feste auch weiterhin erfolgreich stattfinden können. Er danke allen, die den Wiesenmarkt möglich machen. Auch hoffe er, dass der in vielen Reden genannte politische Wunsch der Region, ein Halt am Koralmbahn-Bahnhof Kühnsdorf, umgesetzt werde.
Ehrenamtliche Arbeit macht es möglich
Für Gruber ist der Wiesenmarkt Ausdruck von regionaler Stärke und Miteinander. Er bat alle im Festzelt um einen Applaus für die vielen Ehrenamtlichen, die das Fest möglich machen. Wesentlich sei es, für Einkommen und Wohlstand zusammenzuarbeiten und so für Stabilität zu sorgen – „damit wir unser Land gemeinsam positiv weiterentwickeln“. Bundeskanzler Nehammer hob die besondere Tradition des Wiesenmarktes hervor sowie den Wert der Begegnungen, die hier stattfinden. Auch er dankte allen, die Tradition und Brauchtum aufrechterhalten.
Der Bleiburger Bürgermeister Stefan Visotschnig betonte, dass man den Wiesenmarkt nicht neu zu erfinden brauche. Er sei ein für die Wirtschaft wichtiges, völkerverbindendes Ereignis. Visotschnig hob in diesem Sinne auch die Alpen-Adria-Ausstellung hervor. Zunehmend seien hingegen die Herausforderungen bei Organisation und Finanzierung des Volksfestes.
Ehrung für Arthur Ottowitz
Der Bürgermeister zeichnete mit Martkmeister Arthur Ottowitz langjährige Aussteller, Mitwirkende und Partnergemeinden aus. Ottowitz sagte, dass heuer über 60 Gruppen beim Festumzug dabei waren. „Einen Wiesenmarkt ohne Arthur kann ich mir gar nicht vorstellen“, meint der Bürgermeister schließlich, der den Marktmeister für seine 30-jährige Tätigkeit ehrte. Dieser Ehrung schloss sich dann auch der Landeshauptmann mit einem Geschenk an.
Landtagsabgeordneter Franz Josef Smrtnik verwies auf die Zweisprachigkeit des Wiesenmarktes. Landtagsabgeordneter Erwin Angerer versprach, auch nächstes Jahr wieder das Fest zu besuchen. Für die Landwirtschaftskammer Kärnten sprach Vizepräsidentin Astrid Brunner Grußworte und für die Wirtschaftskammer Kärnten Präsident Jürgen Mandl.
Online-Tipp: bleiburgerwiesenmarkt.at
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