Klagenfurt
Praktikantin bei den Stadtwerken sein
Einen Monat lang hat Mirjam ein Ferialpraktikum in der Marketing & PR – Abteilung der Stadtwerke Klagenfurt gemacht. Mirjam ist 16 Jahre alt, geht auf das BRG Viktring und dies ist ihr allererstes Praktikum. Sie beantwortet Fragen, die vielleicht der einen oder dem andern potentiellen Praktikanten auf der Seele brennt.
“KLiCK-Kärnten”: Waren die Aufgaben, die dir gegeben wurden zu schwierig?
Zu Beginn dachte ich, dass mein Wissen in manchen Bereichen vielleicht nicht ausreichen würde. Doch schnell war klar, dass Nachfragen immer eine Option ist. Es herrscht ein äußerst offenes und ruhiges Klima in den Büros, also braucht man sich keine Sorgen zu machen, falls Fragen aufkommen oder wenn man sich wegen einer Aufgabe nicht sicher bist.
“KLiCK-Kärnten”: Fandest du die Arbeit facettenreich oder monoton?
Die meiste Zeit verbringt man im Büro. Jedoch gibt es viele unterschiedliche Aufgaben, wie z.B. eine Presseaussendung zu schreiben, Interviews zu führen, Videos zu schneiden oder Babyboxen zusammen zu basteln. An einzelnen Tagen bin ich zusammen mit meinen Kollegen und Kolleginnen ins Strandbad gefahren, um dort besondere Aufgaben zu erledigen, wie beispielsweise Filmdrehs oder Fotoshootings für Social Media.
“KLiCK-Kärnten”: Kannst du aus einem Praktikum lebensbereichernde Erfahrungen mitnehmen?
Man bekommt ein gutes Gefühl dafür wie ein Bürojob sich verhält, was für Aufgaben er beinhaltet und ob man dafür geeignet bist. Es hat mir sehr gut gefallen und ich habe jetzt definitiv ein besseres Gefühl für die Arbeitswelt.
“KLiCK-Kärnten”: Wie ging es dir mit Technik, Computer und Co.?
Es hat nicht alles immer zu 100 Prozent funktioniert. Die Kollegen waren aber alle immer sehr hilfsbereit und geduldig. Man kann einfach jemanden aus der IT- Abteilung anrufen, er/sie hilft dir dann sofort.
“KLiCK-Kärnten”: Würdest du noch einmal ein Praktikum bei den STW absolvieren?
Das war eine tolle Erfahrung und ich bin dankbar, die Stelle als Praktikantin bekommen zu haben. Ich habe mich stets fair behandelt gefühlt. Wenn ich noch einmal entscheiden könnte, würde ich Freude daran haben, wieder für die Stadtwerke Klagenfurt zu arbeiten.
Auch für mein zukünftiges Berufsleben kann ich mir gut vorstellen, einen Job im Marketing bei den Stadtwerken anzunehmen. Es gibt wirklich nichts auszusetzten, die Tätigkeit ist kreativ und fordernd genug, um spannend zu bleiben.

“KLiCK-Kärnten”: Hattest die eine eigene Ansprechperson?
Theoretisch war mir eine Person zugeteilt, die mir geholfen hat. Aber Aufträge bekam ich von allen Seiten. Man arbeitet an seiner Aufgabe bis man fertig ist, und dann fragt man einfach irgendjemanden im Team, ob sie etwas Neues für einen haben.
“KLiCK-Kärnten”: Was hat dir am meisten gefallen?
Am besten gefallen hat mir die Arbeit mit den Social-Media-Kanälen, hier durfte ich Videos schneiden, passende Musik aussuchen und mir Captions für die jeweiligen Videos überlegen. Diese Tätigkeit hat mir deshalb besonders gefallen, weil ich mit Social Media gut vertraut bin, dadurch konnte ich eigene Ideen präsentieren und kreativ sein.
“KLiCK-Kärnten”: Was sind aus deiner Sicht die Hauptziele der Stadtwerke, wenn sie Ferialpraktikanten aufnehmen?
In den Stadtwerken gibt es so viele verschiedene Abteilungen und Gebiete, es wäre schon fast eine Verschwendung keine Ferialpraktika anzubieten. Es gibt so viele Lern-Möglichkeiten und Chancen Berufserfahrung zu sammeln – allein das ist schon ein Grund Praktikanten und Praktikantinnen einzustellen.

