Villacher Kirchtag

Kon­se­quen­zen nach Sti­cker-Affä­re

Der Villacher Kirchtagsverein zieht Konsequenzen aus der Verteilung rechtsextremer Aufkleber auf dem 79. Kirchtag. Verantwortliche Provokateure werden künftig keinen Ausschank-Platz mehr auf dem Festgelände erhalten.

Kon­se­quen­zen nach Sti­cker-Affä­re Der Villacher Kirchtag wird künftig härter gegen extremistische Provokationen vorgehen.

© KK

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Auf­kle­ber-Skan­dal über­schat­tet Fest

Der 79. Vil­la­cher Kirch­tag, der als erfolg­reich in Erin­ne­rung blei­ben wird, wur­de von einem Skan­dal über­schat­tet: Auf­kle­ber mit Bot­schaf­ten eines ultra­rech­ten deut­schen Poli­ti­kers wur­den auf dem Fest­ge­län­de ver­teilt. Die­se Akti­on wird nun Kon­se­quen­zen haben, wie Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel betont. Die Ver­bin­dung der Akti­on zu einer vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­te­ten Par­tei und per­so­nel­le Ver­stri­ckun­gen in die hei­mi­sche rechts­extre­me Sze­ne sei­en ein­deu­tig belegt.

Kein Platz für Extre­mis­mus

Ger­da Sand­ries­ser, Obfrau des Kirch­tags­ver­eins, stell­te klar, dass der ver­ant­wort­li­che Ver­ein künf­tig kei­nen Aus­schank­platz mehr auf dem Fest­ge­län­de erhal­ten wird. „Die­se Gesin­nung ist hier zu 100 Pro­zent uner­wünscht“, sag­te Sand­ries­ser. Der Vil­la­cher Kirch­tag ste­he für Mit­ein­an­der und Völ­ker­ver­bin­dung, und poli­ti­scher Extre­mis­mus habe dort kei­nen Platz.

 

06.09.2024 16:30
Anzeige
Kon­se­quen­zen nach Sti­cker-Affä­re Der Villacher Kirchtag wird künftig härter gegen extremistische Provokationen vorgehen.

© KK