Finanzen
Finanzpolizei deckt Verstöße rund um Kärntner Seen auf
In 50 Fällen erstattete die Finanzpolizei Strafanzeigen aufgrund von illegaler Beschäftigung, Übertretungen nach dem Arbeitszeitgesetz und illegaler Ausländerbeschäftigung. Darüber hinaus konnten 142.573 Euro Steuerschulden eingetrieben werden.
“Und vor der Tür steht der Exekutor”, singt nicht nur die EAV. Davon wissen seit Ende August auch Betriebe rund um die Kärntner Seen zu berichten. Bei einer Schwerpunktaktion der Finanzpolizei in der Gastronomie- und Hotelbranche rund um die beliebten Kärntner Seen waren die Einsatzkräfte mit einer Vielzahl an Vergehen konfrontiert. Die Bilanz ist erschreckend: 110 Betriebe wurden kontrolliert, insgesamt wurden dabei 76 Verstöße festgestellt und knapp 150.000 Euro an Steuerschulden eingetrieben.
100 Finanzpolizisten standen im Einsatz
Bei der Schwerpunktaktion, die zwischen 20. und 29. August 2024 durchgeführt wurde, waren knapp 100 Finanzpolizisten im Einsatz. Insgesamt wurden 110 Betriebe aus der Gastrobranche und Hotellerie überprüft, dabei kam es zu zahlreichen Verfehlungen: In 50 Fällen erstattete die Finanzpolizei Strafanzeigen aufgrund von illegaler Beschäftigung, Übertretungen nach dem Arbeitszeitgesetz und illegaler Ausländerbeschäftigung.
142.573 Euro Steuerschulden
26 Betriebe erwarten ein Strafverfahren nach dem Finanzstrafgesetz aufgrund von Verstößen gegen die Registrierkassenpflicht, wobei zwei Betriebe besonders dreist agierten und nicht einmal eine Registrierkasse verwendet haben. Darüber hinaus konnten 142.573 Euro Steuerschulden eingetrieben werden. Die betroffenen Betriebe müssen nun mit hohen Strafzahlungen rechnen.
