Tourismus
„Ja“ zu Projekt-Vergabeverfahren in Steindorf
Region und Tourismusverband positionieren sich klar zu geplantem Projekt neben dem Domenig-Steinhaus.
© Fam. Weber u. Leeb/Karin Leeb
Rund um das derzeit unverbaute, aber bereits gewidmete Grundstück neben dem Domenig-Steinhaus in Steindorf am Ossiacher See gehen derzeit die Wogen hoch. Seit langem positionieren sich die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See sowie der Tourismusverband Gerlitzen Alpe — Ossiacher See klar für eine touristische Nutzung. „Neben der Tatsache, dass es auf diesem Grundstück bereits früher ein Hotel gab, ist die Neuplanung für den Standort Steindorf und den gesamten Ossiacher See von essentieller Bedeutung“, so TVB-Vorsitzende Veronika Zorn-Jäger. Das Gegen-Argument, bestehende Betriebe hätten bereits jetzt zu wenig Nächtigungen, will Zorn-Jäger so nicht stehen lassen: „Derzeit fehlen am Ossiacher See Betten im gehobenen drei und vier Sterne Bereich. Außerdem kommt das Hotel der Auslastung des Badehauses zugute, welches gleichzeitig das Ganzjahresangebot der bestehenden Betriebe rund um den See bereichern wird.“
Bis 2005 war das sogenannte „Seewirt-Areal“ bebaut und touristisch bewirtschaftet. Neben der Gastwirtschaft mit Hotel wurde ein öffentliches Strandbad mit Badehaus, Bootshaus und Steganlagen betrieben. Die Liegenschaft ist erst seit dem Abbruch im Jahre 2005 unbebaut. „Wir möchten betonen, dass die bisher in der Öffentlichkeit dargestellten Pläne keiner Planungsabsicht entsprechen. Wir vertrauen darauf, dass das Konzept Badehaus an jedem größeren Kärntner See‘ nach wie vor Gültigkeit hat“, so Regionsgeschäftsführer Georg Overs. Der freie Zugang zum Grundstück ist gesetzlich festgelegt. Ebenso in der Ausschreibung enthalten ist der Durchgang zum Slow Trail Bleistätter Moor. „Die Zugänglichkeit wurde vom Tourismusvergand und der Region stets gefordert und hat eine hohe Priorität – damals, heute und in Zukunft”, so Overs.