Preisverleihung
Mölltaler Geschichten Festival
Das 9. Mölltaler Geschichten Festival, das zu einem bedeutenden Event für zeitgenössische Literatur avanciert ist, prämierte am Samstag im Kulturhaus Mühldorf die besten Kurzgeschichten.
Die besten Kurzgeschichten des Mölltaler Geschichten Festivals wurden im Kulturhaus Mühldorf feierlich prämiert.© Melitta Fitzer & Heidi Schober
Vielfalt und Kreativität
Insgesamt 660 Einreichungen aus Europa stellten sich dem Thema „jetzt“. Die Preisverleihung fand in Anwesenheit von Landesrätin Sara Schaar und Nationalpark-Direktorin Barbara Pucker statt.
Gewinner und Werke
Vier Preise wurden vergeben: Der „Literaturpreis des Landes Kärnten“ ging an G. M. Schwarz für „Lebendfalle Kindheit“. Marlene Zobel sicherte sich mit „Die Wiedergeburt von Mele Smith“ den Nachwuchspreis. Den Publikumspreis erhielt Petra Zeil für „Knechte der Zeit“, während Katharina Lugger für „Das verpatzte Jetzt“ mit dem Mölltaler Preis ausgezeichnet wurde.

Literatur verbindet
In ihren Grußworten betonte Schaar die Rolle der Literatur als verbindendes Element, das Menschen in andere Welten führt und zugleich die Gegenwart reflektiert. Das Festival fördert nicht nur die Kreativität regionaler Autorinnen und Autoren, sondern schafft eine Bühne von überregionaler Bedeutung.

Anthologie „Jetzt“
Die 33 besten Kurzgeschichten des Wettbewerbs wurden in der Anthologie „Jetzt“ zusammengefasst und am Abend präsentiert. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Gruppe „Einklang“.
