Völkermarkt
Ehrentag für Lobnig-Schwestern
Während Katharina Lobnig die Sportleistungsmedaille des Landes in Gold aus den Händen von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer überreicht bekam, wurde der Vorplatz beim Ruderzentrum an der Drau in Magdalena-Lobnig-Platz umbenannt.
© LPD Kärnten/Erich Varh
Die Kärntner Sportfamilie feierte zwei Spitzenathletinnen. Landeshauptmann Peter Kaiser zeichnete eine von ihnen aus, nach der anderen Sportlerin benannte man einen Platz: die Olympionikinnen und Weltmeisterinnen Katharina und Magdalena Lobnig wurden für ihre überragenden Leistungen in Völkermarkt gefeiert und geehrt.
Zwei Vorbilder für die Sportler-Jugend
Der Landeshauptmann überreichte mit Landessportdirektor Arno Arthofer Katharina Lobnig die Sportleistungsmedaille des Landes in Gold. Magdalena hat diese bereits 2022 vom Landeshauptmann verliehen bekommen. „Wir sind als Sportland sehr stolz auf die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten. Diese beiden Schwestern sind ein Beispiel für unermüdlichen Einsatz, für die Hingabe zum Sport, für Leistungsbereitschaft und Siegeswillen und vor allem für Zusammenhalt und Teamgeist”, gratuliert Kaiser. Disziplin und immer wieder harte Arbeit seien nötig, um nationale, aber vor allem internationale Erfolge nach Hause zu bringen.
Katharina Lobing habe nicht nur einen WM-Titel zum Saisonabschluss geholt, sie gebe ihr sportliches Wissen auch weiter. Dies sei laut Kaiser nicht nur für die Sportfamilie wichtig, sondern beispielgebend für junge Menschen im Land.
Vorplatz des Ruderzentrums umbenannt
Erst im September feierten die Ruderinnen einen überragenden Erfolg. Magdalena und Katharina Lobnig konnten bei der Coastal Rowing-Weltmeisterschaft in Genua die Goldmedaille holen und haben die gesamte Weltelite hinter sich gelassen. Die Stadtgemeinde Völkermarkt benannte den Vorplatz beim Ruderzentrum an der Drau in Magdalena-Lobnig-Platz um. Die Sportlerin enthüllte selbst das neue Schild.
Bei der Feier mit vielen Völkermarktern anwesend war auch Segel-Olympiasiegerin Lara Vadlau, Bürgermeister Markus Lakounigg, VST-Obmann Valentin Blaschitz, ASVÖ Präsident Christoph Schasche und Horst Nussbaumer, Präsident des Österreichischen Ruderverbandes.
Unzertrennliche Schwestern
Staatsmeisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympia, Sportawards, Auszeichnungen, Verletzungsphasen, Hochs wie Tiefs, Freudentränen und verzweifelte Momente — der Spitzensport kenne keine Grenzen der Gefühle und der Leistungen. Bei den beiden Sportlerinnen kommt noch eine Komponente dazu: die Zusammengehörigkeit, Unzertrennlichkeit von Geschwistern, die für beide ein neuer Motivationsschub war, als 2022 nach nur drei Wochen Training das Geschwisterpaar den 4. Platz bei der Ruder-WM holte.
