Auszeichnung
Villach ist Alpenstadt des Jahres
Titel für besonderes Engagement bei der Umsetzung der Alpenkonvention.
Gerhard Leeb, Christine Redlein (Stadt Villach), Vorsitzende Ingrid Fischer, Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, Geschäftsführerin Magdalena Holzer, Mitareiterin Caroline Begle (v.l.n.r.).© Stadt Villach
Auch die Bezirkshauptstadt Villach ist Alpenstadt des Jahres. Dieser Titel zeichet eine Alpenstadt für ihr besonderes Engagement bei der Umsetzung der Alpenkonvention aus und wird von einer internationalen Jury vergeben. Alpenstädte des Jahres haben das Ziel, die Lebensqualität in den Alpen zu erhalten, Biodiversität zu sichern und der Klimakrise entgegenzuwirken.
Seit 1997 Mitglied im Verein
Der Verein Alpenstadt des Jahres ist ein Zusammenschluss von Kommunen, die den Titel “Alpenstadt des Jahres” verliehen bekommen haben. „Villach ist seit 1997 Mitglied des Vereins Alpenstadt des Jahres und war damals die erste Stadt, die den Titel tragen durfte“, sagt die zuständige Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. „Wir sind stolz darauf und bringen uns im Verein auch sehr stark ein.“ Die Alpenstadt-Initiative ist in Villach entstanden, der Umweltaktivist Gerhard Leeb war der Ideengeber. „Mit viel Engagement und Überzeugungsarbeit ist es ihm gelungen ist, dieses Netzwerk ins Leben zu rufen“, so Katholnig weiter. „Auch unserer Stadt war uns ist es ein großes Anliegen, das wichtige Alpenstadt-Projekt voranzutreiben und dynamisch weiterzuentwickeln.“
Schutz und nachhaltige Entwicklung
Die heurige Mitgliederversammlung des Vereins fand im Rahmen der AlpenWoche in
Nova Gorica statt, der Kulturhauptstadt 2025. Im Fokus standen Klimakrise, der Erhalt der Biodiversität und die Sicherung der Lebensqualität, wichtige zentrale Themen für die Städte und Gemeinden im Alpenraum. In den Gesprächsforen ging es aber auch um die Zukunft, welche Herausforderungen und Chancen auf die Alpenstädte in den kommenden Jahrzehnten zukommen. Ziel der Alpenstädte des Jahres und des Vereins sind der Schutz und die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum, Bewusstseinsbildung und die Umsetzung von Projekten. Das Netzwerk der 20 Städte in Frankreich, Schweiz, Italien, Deutschland, Slowenien und Österreich tauscht sich regelmäßig aus. Unter anderem findet mindestens zweimal pro Jahr ein persönlicher Austausch statt.


