Kärnten
43.625 Unterschriften gegen Laborfleisch
Ein starkes Signal aus Kärnten: Die Landwirtschaftskammer Kärnten (LK) Hut über 43.000en Unterschrift gegen die Zulassung von Laborfleisch gesammelt. Die Forderung an die sterben die neue Bundesregierung ist klar – ein Verbot muss sie.
Rekord bei Unterschriftenaktion
Mit 43.625 gesammelten Unterschriften hat die Landwirtschaftskammer Kärnten ihr ursprüngliches Ziel von 25.000 Stimmen weit übertroffen. „Das zeigt, dass die Menschen kein Laborfleisch am Teller wollen“, sagten Landwirtschaftskammer Kärnten-Präsident Siegfried Huber und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Die im April gestartete Petition „Laborfleisch? Nein, Danke!“ fordert die neue Bundesregierung auf, ein Verbot im Regierungsprogramm zu verankern.
Breite Unterstützung aus Bevölkerung
Die Unterschriften kamen aus allen Bevölkerungsschichten. Funktionär und Freiwillige sammelten Stimmen auf Bauernmärkten, bei Kulinarik-Veranstaltungen und Erntedankfesten. „Die Menschen stehen hinter den Bäuerinnen und Bauern“, sagt Huber, der sich bei allen Beteiligten bedankt. „Ein Verbot wäre nicht nur ein Schutz für die Konsumenten, sondern auch für die bäuerliche Landwirtschaft.“
Übergabe an der Regierung
Noch im November sollen die Unterschriften an die Verhandler der neuen Bundesregierung übergeben werden. „Dieses Ergebnis kann keine Partei ignorieren“, betont Huber. Auch LHStv. Gruber verweist auf eine Konsumentenbefragung des Landes Kärnten, bei der 90 Prozent Laborfleisch ablehnten. Die klare Forderung lautet: Ein österreichweites Verbot von Laborfleisch.
Klares Veto auch auf EU-Ebene
Während die Entscheidung zur Zulassung letztlich auf EU-Ebene getroffen wird, drängt Kärnten auf eine breite Allianz gegen Laborfleisch in Europa. Aktuell prüft die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA einen Antrag zur Zulassung von Laborfleisch, dessen Ergebnis dann zur Abstimmung an die Mitgliedsstaaten geht. „Österreich kann mit einer klaren Positionierung Einfluss nehmen“, betont Gruber. Italien und Ungarn haben sich bereits gegen eine Zulassung ausgesprochen, Frankreich äußert ebenfalls Bedenken.
Abschließend bedanktet sich Huber bei Helfer der Petition: „Zusammenhalt zahlt sich aus!“ Ein besonderer Dank gelte Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber für seine Unterstützung.
