Hemmaberg
Der Zugang zur Rosaliengrotte ist wieder geöffnet!
Das lange Warten hat ein Ende: Seit heute ist die Rosaliengrotte auf dem Hemmaberg nach einer Sanierung wieder erreichbar.
Sieben Jahre ist es her, dass die Rosaliengrotte auf dem Hemmaberg nach einem Steinschlag gesperrt werden musste. Seit damals wurde mit Unterstützung zahlreicher Initiativen im gesamten Jauntal Geld gesammelt, um die Sanierung zu finanzieren.
Ein Wallfahrtsort
Die Rosaliengrotte ist ein Ort der inneren Ruhe und der Einkehr. Sie ist ein beliebtes Wanderziel auf dem Hemmaberg, der auch eine Station des Hemma-Pilgerwegs ist. Als einer der ältesten Wallfahrtsorte Europas ist er mystisch und geheimnisvoll sowie Gegenstand vieler Sagen und Legenden. „Der Hemmaberg hat für das Jauntal eine große Bedeutung. Jährlich zieht es viele Menschen zu dem Ausflugsziel – sei es zum Wandern oder zum Pilgern. Die Sicherheit für unsere Gäste und Einheimische steht an oberster Stelle, daher wurden die Sanierungsmaßnahmen auch vom Land Kärnten unterstützt“, waren sich die beiden Landesräte Daniel Fellner (Gemeindereferent) und Sebastian Schuschnig (Tourismusreferent) heute bei der Eröffnung einig. Das Land Kärnten förderte die Sanierungsmaßnahmen mit rund 23.000 Euro.
Regionale Beteiligung
Das Ziel war es, die Rosaliengrotte für Gäste der Region und für Einheimische wieder zugänglich zu machen. Daran haben zahlreiche Bürger und Initiativen ihren Anteil. So wurde beispielsweise ein Spenden-Komitee gegründet und durch den Verkauf eines eigenen Hemmabiers im Brauhaus Breznik in Bleiburg oder eines eigenen Hemmaweckerls des regionalen Bäckermeisters Manfred Greiner viel zur Sanierung beigetragen. „Die Wiedereröffnung ist auch für die Saisonverlängerung im Tourismus ein wesentlicher Beitrag“, betonte Schuschnig. Fellner fügte hinzu: „Ein gutes Beispiel dafür, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann, als alleine – ein schöner Tag für die Gemeinde.“
Bei der Veranstaltung durfte Bernard Sadovnik, Bürgermeister von Globasnitz, weitere Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Tourismusregion Südkärnten-Klopeiner See, Gerhard Visotschnig, Obmann des Geoparks Karawanken, Valentin Blaschitz, Obmann des Vereins Regionalentwicklung Südkärnten, und Landtagsabgeordneter Hannes Mak, auch Bürgermeister der Gemeinde Gallizien.



