Die Gründung in einer Zeit des Wandels
Im Jahr 1974, als gesellschaftliche Umbrüche wie die Emanzipation der Frauen spürbar wurden, eröffnete die Caritas Kärnten ihre erste Ehe‑, Familien- und Lebensberatungsstelle am Domplatz in Klagenfurt. Damals wie heute steht die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen im Mittelpunkt. Bereichsleiterin Ursula Luschnig betont: „Unsere Arbeit ist niederschwellig und nahe am Menschen. Wir helfen, bevor Probleme über den Kopf wachsen.“
Breite Unterstützung für alle Lebenslagen
Von Partnerschaftsproblemen über Erziehungsfragen bis hin zu psychischen Belastungen – das Angebot der Lebensberatung ist vielfältig. Über 6.000 Menschen nutzten im Vorjahr die Hilfe der Beratungsstellen in Kärnten, mit mehr als 22.000 Gesprächen. Die Arbeit reicht von der TelefonSeelsorge bis zur Gewaltprävention. „Unsere Beraterinnen und Berater sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im Einsatz“, lobte Caritasdirektor Ernst Sandriesser bei der Jubiläumsfeier.

Wie Versöhnung gelingen kann
Die Tagung „Kränkung überwinden – wie Versöhnung gelingen kann“ brachte hochkarätige Vortragende und Teilnehmende zusammen. Kabarettist Ingo Vogl sowie Expert*innen wie Werner Wintersteiner und Christoph Hutter beleuchteten, wie persönliche und gesellschaftliche Versöhnung gelingen kann. „Es braucht uns alle, um die Welt friedlicher zu machen“, appellierte Luschnig an die Verantwortung jedes Einzelnen.
Spenden für die Zukunft
Die Lebensberatung ist auf Spenden angewiesen, um ihre umfangreichen Angebote aufrechtzuerhalten. Caritas Kärnten ruft zur Unterstützung auf, um weiterhin eine Anlaufstelle für Menschen in seelischen Notlagen zu sein.
