Politik
Kärnten fordert in Brüssel mehr Mitbestimmung
Landeshauptmann Peter Kaiser warnt in Brüssel vor einer Zentralisierung der EU-Kohäsionspolitik und fordert eine gerechte Förderverteilung für starke Regionen wie Kärnten.
© Illias Teirlinck
Zentralisierungspläne stoßen auf Widerstand
Kärnten positioniert sich als Stimme der Regionen in Europa. Beim EU-Ausschuss der Regionen (AdR) betonte Peter Kaiser die Bedeutung regionaler Entscheidungsmacht und kritisierte Überlegungen der EU-Kommission, nationale Einzelpläne einzuführen. Diese würden den Regionen wichtige Gestaltungsspielräume nehmen. Kärnten ist daher den EU-Power-Regionen beigetreten, einem Bündnis von 47 starken Regionen, das sich für Subsidiarität und flexible Förderstrukturen einsetzt.
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EU-Förderungen als Herzstück des Zusammenhalts
Die EU-Kohäsionspolitik, die mit einem Budget von 1,2 Billionen Euro wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen den Regionen ausgleicht, habe Kärnten enorme Fortschritte ermöglicht. Projekte wie der Alpe-Adria-Trail oder das KaraMON-Unwetterpräventionsprojekt zeigen, wie gezielte Förderungen vor Ort wirken. Eine Zentralisierung würde diese Erfolgsgeschichten gefährden, sagt Kaiser.
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Genuss trifft Politik
Im Rahmen der Feierlichkeiten zu 30 Jahre AdR präsentierte sich Kärnten von seiner kulinarischen Seite. Landeshauptmann Kaiser und sein Team kredenzten regionale Spezialitäten wie Kärntner Speck, Käse, Wein und Reindling – ein schmackhaftes Plädoyer für die Stärke der Regionen.


