Skisport
Hirschers Comeback endet abrupt
Marcel Hirschers Comeback-Saison endet abrupt: Der 35-jährige Ex-Ski-Star erlitt beim Training einen Kreuzbandriss und lässt seine Zukunft im Skirennsport offen.
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Die Comebacksaison von Marcel Hirscher ist vorbei, bevor sie richtig begonnen hat. Der Skistar erlitt beim Riesentorlauf-Training auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss und musste operiert werden. Ob der Salzburger noch einmal in den Weltcup zurückkehrt, bleibt offen.
Hirscher spricht von Abschied
„Vielleicht bin ich jetzt endgültig fertig mit meiner Reise“, schrieb der achtfache Gesamtweltcup-Sieger auf Instagram nach der Diagnose. Die Verletzung ereignete sich nach einem harmlosen Sturz durch einen Innenskifehler. Für den 35-Jährigen ist es der erste Kreuzbandriss seiner Karriere. Die Ärzte in Graz operierten erfolgreich und gaben grünes Licht für eine sofortige Physiotherapie. Zwei bis drei Tage muss Hirscher noch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
Freude und Enttäuschung
Hirscher, der seit acht Monaten für das Heimatland seiner Mutter, die Niederlande, startet, zeigte sich emotional: „Diese Zeit war intensiv und hat mir enorm viel Spaß gemacht.“ Bei seinem Comeback schaffte er in Sölden den 23. Platz im Riesentorlauf, in den Slaloms von Levi und Gurgl verpasste er die Wertung. Geplant war ein Einstieg in die Rennen von Val d’Isère Mitte Dezember, doch die Verletzung machte diesen Plan zunichte.
Zukunft ungewiss
Ob Hirscher seine Ski endgültig an den Nagel hängt, ließ der Doppel-Olympiasieger offen. Er wolle sich jetzt auf die Genesung konzentrieren, so Hirscher, der auch in seiner Rolle als Skientwickler bei Van Deer einen Beitrag zur Zukunft des Sports sieht: „Das war Teil meiner Mission.“