Kärnten
Windkraft als Schlüssel zur Energie-Zukunft
Kärnten könnte mit 140 Windrädern bis 2030 zwei Terawattstunden Strom liefern und den Erdgasbedarf ersetzen. Doch politische Hürden und eine Volksbefragung verzögern den Ausbau.
© astiarius/Pixabay
Kärnten setzt bei erneuerbarer Energie Maßstäbe in Österreich, doch die Energiewende ist längst nicht abgeschlossen. Mit 55 Prozent erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch ist Kärnten Spitzenreiter. Auch beim Stromverbrauch wurde die 100-Prozent-Marke überschritten. Doch fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle decken noch immer fast die Hälfte des Bedarfs, insbesondere in den Wintermonaten.
Weniger abhängig
Die Windkraft könnte hier entscheidend helfen. Bis 2030 könnten in Kärnten 140 Windräder eine saubere Energiemenge erzeugen, die den Erdgasverbrauch vollständig ersetzt. Damit wäre Kärnten nicht nur auf dem besten Weg zur Klimaneutralität, sondern auch weniger abhängig von teuren Stromimporten.
Politische Hürden für Windenergie abbauen
Ein großer Hemmschuh ist die Sichtbarkeitsverordnung, die als untauglich gilt und abgeschafft werden muss. Um den Ausbau voranzutreiben, braucht es klar ausgewiesene Windzonen und effizientere Genehmigungsverfahren. Ein gut ausgestatteter Behördenapparat mit ausreichend Personal könnte diese Prozesse erheblich beschleunigen.
Windenergie als Winterstrom
Windkraft hat einen entscheidenden Vorteil: Sie liefert Strom vor allem im Winter, wenn Kärnten am stärksten auf fossile Importe angewiesen ist. Mit einem Potenzial von 400 Windrädern könnten sogar 6,3 Terawattstunden sauberen Stroms jährlich erzeugt werden – ein gewaltiger Schritt für Kärnten.
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Windräder-Volksbefragung im Januar
Im Januar 2024 steht Kärnten eine Volksbefragung zum Thema Windkraft bevor. Diese wurde vom Team Kärnten gemeinsam mit der FPÖ initiiert. Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer betont, dass alle wahlberechtigten Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit haben werden, ihre Meinung zu diesem kontrovers diskutierten Thema abzugeben: „Wir haben uns stets zu direkter Demokratie bekannt und unterstützen jegliche Form einer Volksbefragung. Die Kärntner Bevölkerung soll entscheiden, ob es zur Errichtung weiterer Windkraftanlagen auf Bergen und Almen kommen soll.“
Köfer ruft dazu auf, das Stimmrecht aktiv zu nutzen, um der Landespolitik eine klare Orientierung zu geben. Grundsätzlich befürwortet das Team Kärnten die Umsetzung fortgeschrittener Windkraftprojekte, lehnt aber einen “Wildwuchs an Anlagen” ab.
Politische Hürden für Windkraft abbauen
Eine große Hürde ist die Sichtbarkeitsverordnung, die als untauglich gilt und abgeschafft werden muss. Um den Ausbau voranzutreiben, braucht es klar ausgewiesene Windzonen und effizientere Genehmigungsverfahren. Ein gut ausgestatteter Behördenapparat mit ausreichend Personal könnte diese Prozesse erheblich beschleunigen.
Windenergie liefert Strom im Winter
Windkraft hat einen entscheidenden Vorteil: Sie liefert Strom vor allem im Winter, wenn Kärnten am stärksten auf fossile Importe angewiesen ist. Mit einem Potenzial von 400 Windrädern könnten sogar 6,3 Terawattstunden sauberen Stroms jährlich erzeugt werden – ein gewaltiger Schritt für Kärnten.
mg
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