Kärnten

Film­bran­che traf sich zum Früh­stück

Netzwerken mit Croissants und Kaffee: Beim Winterbranchentreff der Kärntner Film- und Musikwirtschaft im Rahmen des K3-Filmfestivals wurden neue Projekte und Technologien präsentiert. Mehr Förderung und KI-Anwendungen sollen die Filmszene stärken.

Film­bran­che traf sich zum Früh­stückBeim Branchenfrühstück in Villach stand die Zukunft der Kärntner Filmwirtschaft mit neuen Projekten und Technologien im Mittelpunkt.

© WKK | Dietmar Wajand

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der Win­ter­bran­chen­treff der Kärnt­ner Film- und Musik­wirt­schaft und der Car­in­thia Film Com­mis­si­on (CFC) ist seit zehn Jah­ren fixer Bestand­teil des K3-Film­fes­ti­vals. Heu­er über­rasch­te das Event mit einem neu­en For­mat: einem gemüt­li­chen Bran­chen­früh­stück in Vil­lach. Film­schaf­fen­de aus Kärn­ten und dar­über hin­aus nutz­ten die Gele­gen­heit, Kon­tak­te zu knüp­fen und sich über neue Ent­wick­lun­gen aus­zu­tau­schen.

Mehr Geld für Krea­ti­vi­tät

Die Erhö­hung der Film­för­de­rung 2024 setz­te ein star­kes Signal für die Kärnt­ner Film­wirt­schaft, beton­ten Wirt­schafts­kam­mer­prä­si­dent Jür­gen Man­dl und Fach­ver­tre­tungs­vor­sit­zen­der Klaus Graf. Die gestei­ger­te Unter­stüt­zung soll nicht nur die regio­na­le Krea­ti­vi­tät stär­ken, son­dern auch die wirt­schaft­li­che Wert­schöp­fung ankur­beln. Ein High­light des Tref­fens war das Pro­jekt „Mila / Mari­ja“ der Kärnt­ner Regis­seu­rin Andri­na Mrač­ni­kar. Der Spiel­film, eine öster­rei­chisch-slo­we­ni­sche Kopro­duk­ti­on über den Wider­stand der Kärnt­ner Par­ti­sa­nen, star­tet 2025 mit den Dreh­ar­bei­ten. Pro­du­zent Alex­an­der Dum­rei­cher-Ivan­ce­a­nu gab einen ers­ten Aus­blick auf die ambi­tio­nier­te Pro­duk­ti­on.

Tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen als Trei­ber

Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Tref­fens war der Ein­satz von KI-gestütz­ten Tech­no­lo­gien wie Unter­ti­telung und Syn­chro­ni­sa­ti­on. Die­se Inno­va­tio­nen könn­ten die Arbeit in der Film- und Musik­wirt­schaft revo­lu­tio­nie­ren. Klaus Graf lob­te Kärn­ten als Motor für krea­ti­ve und tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen. Der Bran­chen­treff sei daher eine wich­ti­ge Platt­form, um Syn­er­gien zu schaf­fen und die Zukunft der hei­mi­schen Film­sze­ne aktiv mit­zu­ge­stal­ten.

 

Anzei­ge
Film­schaf­fen­de aus der Regi­on und dar­über hin­aus nutz­ten die Gele­gen­heit, um sich beim Win­ter­bran­chen­treff der Kärnt­ner Film- und Musik­wirt­schaft aus­zu­tau­schen und neue Kon­tak­te zu knüp­fen. V. l.: WK-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl und Klaus Graf, Pro­du­zent und Fach­ver­tre­tungs­vor­sit­zen­der der Film- und Musik­wirt­schaft.
©
10.12.2024 14:01
Anzeige
Film­bran­che traf sich zum Früh­stückBeim Branchenfrühstück in Villach stand die Zukunft der Kärntner Filmwirtschaft mit neuen Projekten und Technologien im Mittelpunkt.

© WKK | Dietmar Wajand