Hochwasserschutz
Finkenstein: Ausbaustufe am Rotschitzabach
Die zweite Ausbaustufe am Rotschitzabach soll Finkenstein dauerhaft vor Hochwasser schützen.
© LPD Kärnten/Bauer
In den vergangenen Jahren wurden die Ortschaften Latschach und Faak am See mehrfach von Hochwasserereignissen schwer getroffen. Nun setzt die Wildbach- und Lawinenverbauung Kärnten ein umfassendes Schutzprojekt um. Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner betont: „Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um die Bevölkerung und die Infrastruktur nachhaltig zu sichern.“
Referatsübergreifende Unterstützung
Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich: Neben der Wildbach- und Lawinenverbauung beteiligen sich der Bund, das Land Kärnten und weitere Institutionen. Straßenbaureferent Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber erklärt: „Die Maßnahmen schützen nicht nur Siedlungen, sondern auch wichtige Straßen wie die B85 und die L53.“
Geplante Maßnahmen und Kosten
Das Projekt umfasst die Sanierung des Rotschitzabaches, den Umbau bestehender Verbauungen, die Errichtung eines Geschiebeablagerungslatzes und eines Hochwasserrückhaltebeckens. Bis 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten von 2,15 Millionen Euro werden zu 62 Prozent vom Bund, zu 20 Prozent vom Land Kärnten und zu kleineren Anteilen von lokalen Institutionen wie dem Schutzwasserverband Dobratschgemeinden und der ÖBB-Infrastruktur AG getragen.
Langfristige Sicherheit für die Region
Die geplanten Maßnahmen sollen das Rosental besser vor Hochwasser schützen. „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die Sicherheit der Menschen und eine nachhaltige Vorsorge für kommende Generationen“, sagten Fellner und Gruber.
