Klagenfurt
Kulturpreise für Lojze Wieser und Harald Raffer
Die Stadt Klagenfurt vergibt alljährlich Anerkennungspreise für Kulturschaffende und -initiatoren. Dieses Jahr werden der renommierte Verleger und Autor Lojze Wieser und der Initiator des „Kärntner Lyrikpreises“, Publizist und Autor Harald Raffer gewürdigt.
Kulturabteilungsleiter Alexander Gerdanovits, Harald Raffer, Kulturstadtrat Franz Petritz und Lojze Wieser (von links).© StadtKommunikation/Wedenig
„Kunst und Kultur beleben und bereichern eine Stadt, verleihen ihr Strahlkraft. Eine Stadt wäre nichts ohne Kunstschaffende und Kultur-Initiatoren“, betont Stadtrat Franz Petritz. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, Persönlichkeiten aus dem Kunst- und Kulturbereich für ihre Leistung und ihr Engagement zu danken und zu würdigen. “Verstehen Sie dieses Danke auch als Bitte, weiter zu machen.” Dieses Jahr fiel die Entscheidung auf Lojze Wieser und Harald Raffer.
Experte für ost- und südosteuropäische Literatur
Lojze Wieser ist Verleger, Autor und Spezialist für Literatur aus dem europäischen Osten. In dem von ihm gegründeten Klagenfurter „Wieser Verlag“ sind rund 1.300 Bücher, davon rund 500 Übersetzungen aus dem ost- und südosteuropäischen Raum. Auch die erfolgreiche Edition „Europa erlesen“ des Wieser-Verlages umfasst weit über 100 Bände von Athen über Istrien bis Zürich. Wie die Literatur gehört für Wieser auch die kulinarischen Besonderheiten zur Kultur. Als Mit-Initiator der Tage der Alpen-Adria-Kulinarik wurde das von ihm herausgegebene, im Wieser-Verlag erschiene Buch „Geschmackshochzeit“ als bestes Städte-Kochbuch der Welt prämiert.
Ein Miteinander von Literatur und Journalismus
Der langjährige Journalist, Autor und Unternehmenssprecher Harald Raffer hat mittlerweile nicht nur einige Bücher geschrieben. Raffer ist einer der Initiatoren des „Kärntner Lyrikpreises“, der dieses Jahr zum 17. Mal an Autoren beider Landessprachen vergeben wird. Raffer machte sich als Chefreporter der KTZ durch zahlreiche Exklusivberichte und ungewöhnliche Interviews einen Namen und war Mitarbeiter an der Kulturzeitschrift „Unke“ und diversen Magazinen. Er gehört dem Präsidium „Sicheres Österreich“ an und unterrichtet seit Jahren im Bereich „Medienkommunikation“ an der Alpen-Adria-Universität.


