Studie
Leistbare Mobilität am Land gefordert
Eine aktuelle Studie belegt: Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich günstigere und flexiblere Mobilitätsangebote, vor allem in ländlichen Regionen. Die Politik steht dabei unter Druck, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen.
In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten rückt leistbare Mobilität verstärkt in den Fokus. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 8 von 10 Befragten der Meinung, dass es erschwingliche Alternativen zum eigenen Auto geben muss. Günstige Tarife sind dabei das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Mobilitätsdienstleisters wie Uber oder Taxi.
Mehrheit sieht Politik in der Pflicht
Über 75 Prozent der Befragten sehen die Politik in der Verantwortung, kostengünstige Mobilitätsdienste zu fördern. Insbesondere in ländlichen Regionen sei der Bedarf hoch. Hier wünschen sich 82 Prozent der Befragten den Einsatz von Mobilitäts-Apps wie Uber.
Bereitschaft zu geteilten Fahrten steigt
Um Kosten zu senken, wären 60 Prozent der Österreicher bereit, Fahrten mit fremden Personen zu teilen. Die Bereitschaft dazu nimmt mit zunehmender Entfernung zu städtischen Gebieten zu: In Wien teilen 46 Prozent der Befragten diese Ansicht, in ländlichen Regionen sind es 66 Prozent.
Ansprüche variieren nach Alter
Jüngere Befragte legen Wert auf schnelle und bargeldlose Buchungen, während ältere Generationen vor allem flexible und nachvollziehbare Optionen schätzen. Frauen achten zudem verstärkt auf Sicherheitsaspekte wie vertrauenswürdige Fahrerinnen und Fahrer sowie transparente Bewertungen.
Neue Modelle für die Mobilitätswende
Uber-Österreich-Chef Martin Essl sieht Handlungsbedarf: „Die Mobilitätswende erfordert innovative Ansätze wie Light-Licensing-Modelle und geteilte Fahrten. Besonders am Land müssen wir leistbare Angebote schaffen.“
