Klagenfurt

FPÖ gegen Rück­kehr Schei­ders

Die FPÖ Kärnten hat entschieden: Eine Rückkehr des Klagenfurter Bürgermeisters Christian Scheider zur Partei ist ausgeschlossen. Das bestätigte Landesparteichef Erwin Angerer nach einer Sitzung am Dreikönigstag.

FPÖ gegen Rück­kehr Schei­dersDie FPÖ Kärnten erteilt der Rückkehr von Bürgermeister Christian Scheider eine klare Absage.

© Harald Raffer

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Chris­ti­an Schei­der, der bis 2020 Mit­glied der FPÖ war, hat­te die Par­tei im Streit ver­las­sen und sich dem Team Kärn­ten ange­schlos­sen. Nach dem Bruch zwi­schen dem Team Kärn­ten und der Lis­te des Bür­ger­meis­ters, die im Gemein­de­rat zehn von 45 Man­da­ten hält, wur­de über eine mög­li­che Rück­kehr Schei­ders in die FPÖ spe­ku­liert. Doch die Stadt­frei­heit­li­chen spra­chen sich mehr­heit­lich dage­gen aus. „Eine Wie­der­auf­nah­me kommt für den Klub nicht infra­ge“, stell­te Ange­rer klar.

Skep­sis gegen­über Zusam­men­ar­beit

FPÖ-Klub­ob­mann Andre­as Sko­ri­anz zeig­te sich eben­falls kri­tisch. „Für die Stadt ist es ein Wahn­sinn, dass sie einen Bür­ger­meis­ter ohne Par­tei hat“, sag­te Sko­ri­anz und riet Schei­der, sich von bestimm­ten Per­so­nen in sei­nem Umfeld zu distan­zie­ren. Eine über die aktu­el­le Zusam­men­ar­beit im Gemein­de­rat hin­aus­ge­hen­de Koope­ra­ti­on schloss er aus.

Poli­ti­sche Kri­se in Kla­gen­furt

Kla­gen­furt steht aktu­ell vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen: Nach dem Schei­tern des Bud­gets für 2025 ist seit 1. Jän­ner die Zwöf­tel­re­ge­lung in Kraft. Dadurch wer­den den städ­ti­schen Abtei­lun­gen monat­lich nur ein Zwölf­tel des Vor­jah­res­bud­gets zuge­wie­sen, und frei­wil­li­ge Leis­tun­gen kön­nen nicht finan­ziert wer­den. Die poli­ti­sche Blo­cka­de ver­schärft die Situa­ti­on wei­ter.

07.01.2025 15:01
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FPÖ gegen Rück­kehr Schei­dersDie FPÖ Kärnten erteilt der Rückkehr von Bürgermeister Christian Scheider eine klare Absage.

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