Solidarität statt Geschenke
Tobias’ Alltag ist geprägt von Therapien, Pflege und dem Rollstuhl. Seine alleinerziehende Mutter meistert den Kraftakt, sich nicht nur um ihn, sondern auch um seine drei Geschwister zu kümmern. Doch die finanzielle Belastung wächst: Umbauten im Haus, ein rollstuhlgerechtes Auto und hohe Selbstbehalte bringen die Familie an ihre Grenzen. „Mit unserer Spende wollen wir Hoffnung und Entlastung schenken“, erklärt Michael Tesar, Geschäftsführer von curaplus.
Appell für Gerechtigkeit
Die Belegschaft von curaplus entschied gemeinsam, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und das Geld stattdessen für Tobias bereitzustellen. „Unsere KollegInnen waren begeistert, gemeinsam etwas Sinnvolles zu bewirken“, so Anna Roth, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit.
Neben der Spende weist curaplus auf einen Missstand hin: Trotz gesetzlichem Anspruch fehlt oft die Finanzierung für häusliche Intensivpflege. „Wir möchten helfen und zugleich darauf aufmerksam machen, wie sehr Familien wie Tobias’ Unterstützung brauchen“, betont Tesar.