Provinz Udine
Erdbeben in Italien auch in Kärnten spürbar
Zwei Mal bebte in der letzten Nacht die Erde in Norditalien nahe der Grenze zu Kärnten.
Insgesamt zwei Mal bebte in der letzten Nacht die Erde in Norditalien (Provinz Udine) nahe der Grenze zu Kärnten und Osttirol. Das erste Erdbeben, es ereignete sich exakt um 02.24 Uhr, war auch in unserem Bundesland sehr deutlich zu spüren und es wurden ziemlich sicher auch einige Kärntnerinnen und Kärntner aus dem Schlaf gerissen.
Richterskala: Bebenstärke 3,7 bzw. 3,8
Das Beben ereignete sich rund drei Kilometer nordöstlich der Gemeinde Ampezzo. Wie das Nationale Institut für Ozeanographie und experimentelle Geophysik in Italien bestätigt hatte die seismische Aktivität ihr Zentrum 4,2 Kilometer Tiefe. Damit lag das Epizentrum nur etwa 30 Kilometer südwestlich von Kötschach-Mauthen und 44 Kilometer südlich von Lienz. Leichte Wahrnehmungs-Unterschiede betreffen die Stärke des Bebens. Italienische Medien berichten von Stärke 3,7 nach Richter. Demgegenüber listet Geosphere Austria das nächtliche Erdbeben mit einer Stärke von 3,8.
Kurz aber sehr stark
Laut dem italienischen Katastrophenschutz soll es aber zu keinen größeren Schäden gekommen sein. Auch aus Kärnten und Osttirol sind bisher keine Meldungen über Schäden eingegangen. „Das Erdbeben ereignete sich ja mitten in der Nacht, da greifen die Leute selten zum Handy oder Laptop und geben Berichte ab. Meldungen werden aber wohl im Laufe des Vormittags eintrudeln“, heißt es von Geosphere Austria gegenüber der Kleinen Zeitung.
Zweites Beben folgte
Ein weiteres, zweites Beben wurde um 4.47 Uhr rund zwei Kilometer nördlich von Ampezzo registriert. Mit einer Stärke von 2,7 nach Richter war es hierzulande aber wohl kaum mehr zu spüren.