SPÖ Kärnten
Sozialtarif und zweites Kindergartenjahr
Beim Neujahrsempfang des Renner Instituts in Klagenfurt formulierten Kärntens SPÖ-Spitzen ihre zentralen politischen Forderungen für 2025: Ein bundesweiter Sozialtarif für Strom und ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr sollen das Leben leistbarer und gerechter machen.
© SPÖ Kärnten/Wajand
Beim Neujahrsempfang des Renner Instituts in Klagenfurt formulierten Kärntens SPÖ-Spitzen ihre zentralen politischen Forderungen für 2025: Ein bundesweiter Sozialtarif für Strom und ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr sollen das Leben leistbarer und gerechter machen.
Fokus auf leistbares Leben
Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig präsentierte den Einsatz der SPÖ für leistbares Wohnen und Energieversorgung. Seit Jahresbeginn profitieren doppelt so viele Kärntnerinnen und Kärntner von der neuen Wohnbeihilfe, die nun auch Betriebskosten abdeckt. Mit dem Vorschlag eines Sozialtarifs für Strom will die SPÖ Menschen mit geringem Einkommen weiter entlasten. „Energie ist ein Grundbedürfnis, und niemand soll im Dunkeln sitzen müssen“, so Schaunig.
Gleiche Chancen durch Bildung
Landtagsabgeordneter Luca Burgstaller unterstrich die Bedeutung von Investitionen in Bildung und sprach sich für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr aus. „Bildung beginnt im frühkindlichen Alter. Jedes Kind soll die gleichen Startchancen erhalten.“ Er betonte auch die Bedeutung von Forschung und Arbeitsmarktmaßnahmen: Über 88 Millionen Euro investiert Kärnten 2025 in diese Bereiche, mit Fokus auf junge Menschen.
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Politisches Miteinander als Stärke
In Zeiten von Polarisierung setzt Kärntens SPÖ auf Dialog und Respekt. „2013 war Kärnten am politischen Tiefpunkt. Heute steht das Land für Stabilität und Fortschritt“, erklärte Burgstaller. Er warnte vor simplen Antworten und versprach, Werte wie Medienfreiheit und soziale Sicherheit mit Nachdruck zu verteidigen.
Wege aus der Krise
Keynote-Speaker Markus Marterbauer, Chefökonom der Arbeiterkammer, hob Kärnten als Vorbild hervor. „Vor zehn Jahren stand das Land am Abgrund, heute ist es ein High-Tech-Standort.“ Er forderte sachliche, faktenbasierte Diskussionen und betonte die Wichtigkeit von Demokratie und sozialer Sicherheit als Grundlagen für Krisenbewältigung.


