Wirtschaft
1.000 Lehrabschluss-Prüfung in Kärnten
Das bfi-Kärnten und das AMS Kärnten feiern mit dem Projekt „2. Chance PLUS“ die 1000. erfolgreiche Lehrabschlussprüfung. Ein Vorzeigebeispiel für die Stärkung des Arbeitsmarktes durch gezielte Förderung.
Das Projekt „2. Chance PLUS“ ermöglicht seit 2008 Menschen ohne Berufsausbildung einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.© AMS Kärnten
Seit 16 Jahren zeigt „2. Chance PLUS“ beeindruckende Ergebnisse in der Fachkräftesicherung. Die Initiative richtet sich an Menschen ab 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung und bereitet sie innerhalb von 18 Monaten gezielt auf die Lehrabschlussprüfung vor. Mit einer Erfolgsquote von rund 65 Prozent stellt das Projekt eine effektive Maßnahme gegen Fachkräftemangel und Jugendarbeitslosigkeit dar.
AMS-Kärnten-Chef Peter Wedenig betont die Bedeutung der Lehre: „1.000 erfolgreich abgeschlossene Prüfungen bedeuten 1.000 neue Perspektiven. Die Lehre ist ein starkes Fundament für die berufliche Zukunft und ein wirksames Mittel gegen Arbeitslosigkeit.“
Individuelle Betreuung als Erfolgsrezept
Gottfried Pototschnig, Geschäftsführer des bfi-Kärnten, hebt die enge Zusammenarbeit mit Betrieben, die gezielte Förderung und die praxisorientierten Inhalte hervor: „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren nicht nur von fachlicher Qualifikation, sondern auch von gestärktem Selbstbewusstsein und Resilienz.“
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Beitrag zur Fachkräftesicherung
Mit einer breiten Palette von über 75 Lehrberufen – von IT-Techniker bis Gastronomiefachkraft – bietet das Projekt passgenaue Lösungen für den Arbeitsmarkt. Im Jahr 2024 nahmen 144 Personen teil, 67 Prozent davon unter 25 Jahren. In Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit ist „2. Chance PLUS“ ein wichtiger Pfeiler der Fachkräftesicherung.
Blick in die Zukunft
Neben der Integration von Langzeitarbeitslosen soll das Projekt künftig stärker auf Zukunftskompetenzen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen. „Wir wollen unsere Absolventinnen und Absolventen optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereiten“, so Pototschnig.

