Seit 1972
Blutspenden: Bundesheer als langjähriger Partner
Die erste Zusammenarbeit zwischen dem Bundesheer und dem Österreichischen Roten Kreuz geht auf das Jahr 1972 zurück.
Die Blutspende-Aktionen in den Kärntner Kasernen bestehen seit langer Zeit und sind bereits zur Tradition geworden. Schon in den frühen 70er-Jahren wurden durch die Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete fleißig Blut gespendet.
Blutspenden in Glainach
In allen Kärntner Kasernen wurden, seit den Aufzeichnungen im Jahr 2006, knapp 30.000 Vollblut-Konserven gespendet. Am Freitag (17. Jänner 2025) erfolgte am Truppenübungsplatz in Glainach wieder eine Blutspende-Aktion. Die im Jänner bei der Stabskompanie und Dienstbetrieb des Militärkommandos Kärnten eingerückten Grundwehrdiener konnten freiwillig Blut spenden und dabei auch ihre Blutgruppe bestimmen lassen. Die Blutspende-Aktionen werden von Mario Wulz vom Militärkommando in Zusammenarbeit mit der organisatorischen Leiterin des mobilen Blutspendedienstes des Roten Kreuzes Imrana Jashari organisiert.
Beispiel für gelebtes Engagement
„Die Zusammenarbeit mit dem Kärntner Bundesheer ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Partnerschaft und gesellschaftliches Engagement. Seit über fünf Jahrzehnten leisten Soldaten und Zivilbedienstete einen unschätzbaren Beitrag zur Blutversorgung in Kärnten”, zeigt sich Rotkreuz-Präsident Martin Pirz begeistert. Gerade Soldaten wissen wie notwendig es im Anlassfall sein könne, auf Blutkonserven angewiesen zu sein “Daher ist es für uns selbstverständlich, Blut zu spenden und gemeinsam mit dem Roten Kreuz Spendentermine in allen Kärntner Kasernen sicherzustellen”, erklärt Militärkommandant Philipp Eder.


