Vorsorge

Kärnt­ner bli­cken skep­tisch auf ihre Pen­si­on

Knapp die Hälfte der Kärntnerinnen und Kärntner geht davon aus, im Ruhestand weiter arbeiten zu müssen, um den Lebensstandard zu sichern. Die Bedeutung privater Altersvorsorge bleibt auf hohem Niveau.

Kärnt­ner bli­cken skep­tisch auf ihre Pen­si­onSparkasse und Wiener Städtische präsentieren alarmierende Zahlen: Knapp die Hälfte der Kärntner Bevölkerung rechnet mit einem arbeitsreichen Ruhestand. Die Vorsorgestudie präsentierten Sparkasse-Vorstand Michael Koren, Kevin Müller (Bereichsleiter Privatkunden Kärntner Sparkasse), Sonja Brandtmayer (Generaldirektor-Stv. Wiener Städtische Versicherung), IMAS-Studienautor Paul Eiselsberg und Vertriebsdirektor Hannes Greiler (Wiener Städtische Team s Versicherung) (von links).

© Hannes Krainz

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Die Zufrie­den­heit mit der staat­li­chen Pen­si­on fällt in Kärn­ten unter­durch­schnitt­lich aus. 38 Pro­zent der Befrag­ten äußern Unzu­frie­den­heit, 7 von 10 zwei­feln an einer aus­rei­chen­den staat­li­chen Alters­ab­si­che­rung. Vie­le sehen sich gezwun­gen, pri­vat vor­zu­sor­gen, um Alters­ar­mut zu ver­mei­den.

Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit belas­tet

Mit 64 Pro­zent erwar­tet die Mehr­heit der Kärnt­ner Bevöl­ke­rung eine Ver­schlech­te­rung der wirt­schaft­li­chen Lage in den nächs­ten Mona­ten. Die­se Ent­wick­lung stärkt den Trend zur finan­zi­el­len Eigen­vor­sor­ge. 81 Pro­zent der Befrag­ten mes­sen der pri­va­ten Vor­sor­ge hohe Bedeu­tung bei.

Finan­zi­el­le Belas­tung und Spar­po­ten­zi­al

Öster­reich­weit geben Men­schen monat­lich durch­schnitt­lich 250 Euro für pri­va­te Vor­sor­ge aus, in Kärn­ten liegt der mög­li­che Betrag sogar bei 302 Euro. Män­ner spa­ren mit 299 Euro monat­lich mehr als Frau­en mit 192 Euro, aller­dings haben Frau­en ihren Vor­sor­ge­be­trag zuletzt deut­lich gestei­gert.

Spar­buch und neue Model­le beliebt

Die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung setzt bei der Vor­sor­ge auf Bewähr­tes wie Spar­bü­cher, Bau­spar­ver­trä­ge und Lebens­ver­si­che­run­gen. Gleich­zei­tig zei­gen 66 Pro­zent gro­ßes Inter­es­se an inno­va­ti­ven Ansät­zen wie einem steu­er­frei­en Vor­sor­ge­de­pot, das von der Poli­tik in Betracht gezo­gen wird.

Frü­he Vor­sor­ge als Schlüs­sel gegen Alters­ar­mut

Die Mehr­heit der Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­ner plä­diert dafür, bereits in jun­gen Jah­ren mit der pri­va­ten Vor­sor­ge zu begin­nen. Für vie­le ist das Ver­trau­en in das staat­li­che Sys­tem nicht mehr aus­rei­chend, um den Ruhe­stand finan­zi­ell abge­si­chert zu gestal­ten.

 

21.01.2025 19:01
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Kärnt­ner bli­cken skep­tisch auf ihre Pen­si­onSparkasse und Wiener Städtische präsentieren alarmierende Zahlen: Knapp die Hälfte der Kärntner Bevölkerung rechnet mit einem arbeitsreichen Ruhestand. Die Vorsorgestudie präsentierten Sparkasse-Vorstand Michael Koren, Kevin Müller (Bereichsleiter Privatkunden Kärntner Sparkasse), Sonja Brandtmayer (Generaldirektor-Stv. Wiener Städtische Versicherung), IMAS-Studienautor Paul Eiselsberg und Vertriebsdirektor Hannes Greiler (Wiener Städtische Team s Versicherung) (von links).

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