Klagenfurt
Koralmbahn: Politischer Stillstand gefährdet Chancen
Der politisch stagnierende Zustand in Klagenfurt droht die Vorteile der Koralmbahn zu verspielen – ein Appell an Zusammenarbeit statt Konkurrenz.
Politischer Stillstand gefährdet Chancen für Klagenfurt, doch ein Aufruf zur Zusammenarbeit könnte den Weg für eine bessere Zukunft ebnen.© ÖBB/pit
Die Koralmbahn ist eine große Chance für Klagenfurt, doch die Stadt scheint nicht gewappnet, um diese zu nutzen. Laut SPÖ-Clubobmann Bernhard Rapold gefährdet der politische Stillstand im Rathaus die Entwicklung und den wirtschaftlichen Aufschwung. „Klagenfurt läuft Gefahr, diese einmalige Gelegenheit zu verpassen“, warnt Rapold, während die Wirtschaftskammer die Notwendigkeit einer langfristigen Planung betont.
Chancen erkennen und nutzen
Rapold fordert eine gemeinsame Anstrengung, um den Standort Klagenfurt zu stärken. Auch die Wirtschaftskammer habe den Handlungsbedarf erkannt, jedoch müsse mehr passieren als nur das Aufstellen von Wunschlisten. Die SPÖ schlägt vor, dass die Wirtschaftskammer als Mitgesellschafter des Kärntner Messezentrums einen Beitrag zur Finanzierung des geplanten neuen Veranstaltungszentrums auf dem Messegelände leistet. Dieses könnte die Stadt entlasten und die finanzielle Basis für dringend nötige Investitionen in die Bahnhofstraße und das Bahnhofsviertel schaffen.
Zusammen statt gegeneinander
„Wir wollen nicht politisch spielen“, betont Rapold. Die Stadt müsse zusammenarbeiten, um aus der Koralmbahn einen langfristigen Erfolg zu machen. Es sei an der Zeit, der politischen Blockade eine Absage zu erteilen und konkrete Schritte zu unternehmen, um Klagenfurt zukunftsfähig zu machen.



