Kinder in Not

Cari­tas Kärn­ten star­tet Spen­den­ak­ti­on

473 Millionen Kinder wachsen weltweit inmitten von Kriegen oder bewaffneten Konflikten auf.

Cari­tas Kärn­ten star­tet Spen­den­ak­ti­on Ein leeres Klassenzimmer als Mahnmal für fehlende Bildung: Caritasdirektor Ernst Sandriesser, Auslandshilfe-Bereichsleiterin Alexandra Blattnig-Rull (li) und Theresa Kranabetter von der youngCaritas.

© Johannes Leitner/Caritas

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Krie­ge, bewaff­ne­te Kon­flik­te, Hun­gers­nö­te, Natur­ka­ta­stro­phen u.v.m. Alles Situa­tio­nen, die kein Kind erle­ben soll­te, denn damit ist auch oft schon die Kind­heit abrupt zu Ende, eben­so die Schul­lauf­bahn. Die­sen Kin­dern droht ohne Bil­dung eine Zukunft in Armut, Arbeits­lo­sig­keit und Per­spek­tiv­lo­sig­keit. Um das zu ver­hin­dern, star­te­te die Cari­tas Kärn­ten heu­te eine Sam­mel­ak­ti­on. Zusätz­lich mach­te die young­Ca­ri­tas mit einer Stra­ßen­ak­ti­on auf dem Kla­gen­fur­ter Neu­en Platz auf die Bil­dungs­si­tua­ti­on in Kriegs- und Kri­sen­ge­bie­ten auf­merk­sam. Cari­tas­di­rek­tor Ernst Sand­ries­ser: „Wir wol­len Kin­dern in Not Bil­dung ermög­li­chen. Hel­fen auch Sie mit, damit kein Kind zurück­ge­las­sen wird!“    

Unvor­stell­ba­re Gescheh­nis­se

Ukrai­ne, Naher Osten, Afri­ka – die Gescheh­nis­se an den ver­schie­dens­ten Schau­plät­zen der Welt sind unvor­stell­bar. Fast jedes zehn­te Kind welt­weit kann auf­grund von Krie­gen, Natur­ka­ta­stro­phen oder Armut nicht zur Schu­le gehen. Neben den dra­ma­ti­schen Fol­gen wie Angst­zu­stän­den, Käl­te, Hun­ger und Krank­hei­ten, die die Kin­der auf­grund der ver­hee­ren­den Ereig­nis­se durch­ma­chen müs­sen, ver­min­dern sich auch ihre Chan­cen auf Bil­dung, wodurch ihnen zusätz­lich zum All­tag die Zukunft geraubt wird.

Die vie­len Vor­tei­le von Bil­dung

Cari­tas­di­rek­tor Ernst Sand­ries­ser will, dass auch Kin­der in Not­si­tua­tio­nen eine Schu­le besu­chen kön­nen und bit­tet die Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­ner daher um Spen­den. „Wenn auch die Welt her­um in Trüm­mern liegt, ermög­licht Schu­le als eine Insel der Nor­ma­li­tät neben dem Zugang zu Ernäh­rung Kin­dern auch, ein­fach Kind zu sein”, so Sand­ries­ser. Zudem sei Bil­dung der bes­te Weg aus der Armut und ermög­li­che gesell­schaft­li­che Teil­ha­be.

Stra­ßen­ak­ti­on der young­Ca­ri­tas

Um auf die feh­len­de Bil­dung im Leben von Kin­dern in Kriegs- und Kata­stro­phen­ge­bie­ten auf­merk­sam zu machen und die Wich­tig­keit des Zugangs zu Bil­dung beto­nen, fand heu­te auch eine Stra­ßen­ak­ti­on der young­Ca­ri­tas statt. Unter dem Mot­to „Bil­dung braucht Platz“ wur­de auf dem Neu­en Platz in Kla­gen­furt sym­bo­lisch ein lee­res Klas­sen­zim­mer mit Tischen, Stüh­len und Tafel auf­ge­baut. Die young­Ca­ri­tas und Schü­ler der Cari­tas-Schu­le für Sozi­al­be­treu­ungs­be­ru­fe infor­mier­ten Pas­san­ten über die besorg­nis­er­re­gen­de Situa­ti­on in Kriegs- sowie in Kri­sen­ge­bie­ten und berich­te­ten über die umfang­rei­che Hil­fe der Cari­tas. Dabei steht das Wohl der Kin­der im Mit­tel­punkt. „Deren Leben wird mas­siv durch Krie­ge, Kon­flik­te, Natur­ka­ta­stro­phen und wirt­schaft­li­che Kri­sen beein­flusst. Wir glau­ben jedoch trotz oder gera­de wegen all die­ser Kri­sen dar­an, dass jedes Kind ein gutes und chan­cen­rei­ches Auf­wach­sen mit aus­rei­chend Bil­dungs­per­spek­ti­ven ver­dient“, sagt Alex­an­dra Blatt­nig-Rull als Bereichs­lei­te­rin der Aus­lands­hil­fe der Cari­tas Kärn­ten. „Wir legen auf Schutz und Gebor­gen­heit in unse­ren Pro­jek­ten gro­ßen Wert. Dank unse­res inter­na­tio­na­len Part­ner­netz­werks kön­nen wir Kin­dern auf der gan­zen Welt hel­fen.“

Wei­te­re Infos zur Spen­den­ak­ti­on

https://www.caritas-kaernten.at/kinder

 

 

 

 

 

24.01.2025 16:00
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Cari­tas Kärn­ten star­tet Spen­den­ak­ti­on Ein leeres Klassenzimmer als Mahnmal für fehlende Bildung: Caritasdirektor Ernst Sandriesser, Auslandshilfe-Bereichsleiterin Alexandra Blattnig-Rull (li) und Theresa Kranabetter von der youngCaritas.

© Johannes Leitner/Caritas