Kinder in Not
Caritas Kärnten startet Spendenaktion
473 Millionen Kinder wachsen weltweit inmitten von Kriegen oder bewaffneten Konflikten auf.
© Johannes Leitner/Caritas
Kriege, bewaffnete Konflikte, Hungersnöte, Naturkatastrophen u.v.m. Alles Situationen, die kein Kind erleben sollte, denn damit ist auch oft schon die Kindheit abrupt zu Ende, ebenso die Schullaufbahn. Diesen Kindern droht ohne Bildung eine Zukunft in Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Um das zu verhindern, startete die Caritas Kärnten heute eine Sammelaktion. Zusätzlich machte die youngCaritas mit einer Straßenaktion auf dem Klagenfurter Neuen Platz auf die Bildungssituation in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam. Caritasdirektor Ernst Sandriesser: „Wir wollen Kindern in Not Bildung ermöglichen. Helfen auch Sie mit, damit kein Kind zurückgelassen wird!“
Unvorstellbare Geschehnisse
Ukraine, Naher Osten, Afrika – die Geschehnisse an den verschiedensten Schauplätzen der Welt sind unvorstellbar. Fast jedes zehnte Kind weltweit kann aufgrund von Kriegen, Naturkatastrophen oder Armut nicht zur Schule gehen. Neben den dramatischen Folgen wie Angstzuständen, Kälte, Hunger und Krankheiten, die die Kinder aufgrund der verheerenden Ereignisse durchmachen müssen, vermindern sich auch ihre Chancen auf Bildung, wodurch ihnen zusätzlich zum Alltag die Zukunft geraubt wird.
Die vielen Vorteile von Bildung
Caritasdirektor Ernst Sandriesser will, dass auch Kinder in Notsituationen eine Schule besuchen können und bittet die Kärntnerinnen und Kärntner daher um Spenden. „Wenn auch die Welt herum in Trümmern liegt, ermöglicht Schule als eine Insel der Normalität neben dem Zugang zu Ernährung Kindern auch, einfach Kind zu sein”, so Sandriesser. Zudem sei Bildung der beste Weg aus der Armut und ermögliche gesellschaftliche Teilhabe.
Straßenaktion der youngCaritas
Um auf die fehlende Bildung im Leben von Kindern in Kriegs- und Katastrophengebieten aufmerksam zu machen und die Wichtigkeit des Zugangs zu Bildung betonen, fand heute auch eine Straßenaktion der youngCaritas statt. Unter dem Motto „Bildung braucht Platz“ wurde auf dem Neuen Platz in Klagenfurt symbolisch ein leeres Klassenzimmer mit Tischen, Stühlen und Tafel aufgebaut. Die youngCaritas und Schüler der Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe informierten Passanten über die besorgniserregende Situation in Kriegs- sowie in Krisengebieten und berichteten über die umfangreiche Hilfe der Caritas. Dabei steht das Wohl der Kinder im Mittelpunkt. „Deren Leben wird massiv durch Kriege, Konflikte, Naturkatastrophen und wirtschaftliche Krisen beeinflusst. Wir glauben jedoch trotz oder gerade wegen all dieser Krisen daran, dass jedes Kind ein gutes und chancenreiches Aufwachsen mit ausreichend Bildungsperspektiven verdient“, sagt Alexandra Blattnig-Rull als Bereichsleiterin der Auslandshilfe der Caritas Kärnten. „Wir legen auf Schutz und Geborgenheit in unseren Projekten großen Wert. Dank unseres internationalen Partnernetzwerks können wir Kindern auf der ganzen Welt helfen.“
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