Hermagor
Plöckenpass ist wieder teilweise befahrbar
Es können ausschließlich PKWs samstags und sonntags die Straße einspurig befahren, alle 20 Minuten alternierend in eine Richtung. Die genauen Zeitfenster für das jeweilige Wochenende werden Woche für Woche bekanntgegeben.
Ettore de la Grennelais (ANAS), Präsident Massiimiliano Fedriga, Landeshauptmann Peter Kaiser und Landeshauptmann -Stellvertreter Martin Gruber (von links).© LPD Kärnten/Höher
Aufgrund eines massiven Felssturzes im Dezember 2023 war die Plöckenpass-Straße auf italienischer Seite über ein Jahr lang komplett für den Verkehr gesperrt. Ab Samstag (25. Jänner 2025) ist der Plöckenpass nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten wieder zeitweise und teilweise für den Verkehr geöffnet. Nach den derzeit geltenden Bestimmungen können ausschließlich PKWs samstags und sonntags die Straße einspurig befahren, alle 20 Minuten alternierend in eine Richtung. Die genauen Zeitfenster für das jeweilige Wochenende werden Woche für Woche bekanntgegeben — diese Regelung soll bis Mitte April gelten.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit
Auf Einladung von Massimiliano Fedriga, Präsident der Region Friaul-Julisch Venetien und Cristina Amirante, Verkehrslandesrätin von Friaul-Julisch Venetien, nahmen Landeshauptmann Peter Kaiser und sein Stellvertreter Martin Gruber an der Wiedereröffnung des Plöckenpasses teil. Beiden Seiten betonten dabei die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der Sanierungsarbeiten in den vergangenen Monaten. „Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Akt der Verkehrsfreigabe zustande bringen. Es hat uns gezeigt, dass grenzüberschreitende Kooperation kein leeres Wort, sondern gelebtes und aktives Miteinander ist“, sagte Kaiser. Er wisse, wie schwierig es für die Menschen beider Regionen war, die Unterbrechung einer Lebensader auszuhalten. Es werde mittel- und langfristig eine nachhaltige Lösung benötigen und man werde von Kärntner Seite dazu beitragen.
Infrastrukturelle Grundlage
Gruber bezeichnete den heutigen Tag als einen freudigen Tag. Denn eine Straße zwischen zwei Regionen, die wieder befahrbar wird, sei die infrastrukturelle Grundlage für ein Miteinander und dafür, dass Wirtschaft funktioniert und Wertschöpfungskreisläufe in Gang gesetzt werden. “Ich darf mich für die gute Zusammenarbeit bei Kollegin Amirante bedanken und ich darf mich bei meinen Mitarbeitern als auch bei allen Arbeitern auf italienischer Seite bedanken. Sie haben Gewaltiges geleistet“, sagte Gruber. Die Herausforderungen haben auch Positives mit sich gebracht: In dieser Zeit hätten die Regionen weitere Schritte aufeinander zu gemacht.
Vollständige Befahrbarkeit im Sommer
Fedriga bedankte sich bei allen Beteiligten auf italienischer und österreichische Seite für die Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten: „Unsere Arbeiter haben in herausfordernden Zeiten Tag und Nacht für die Wiederherstellung der Straße gearbeitet.” Er stellte eine vollständige Befahrbarkeit des Plöckenpasses im Sommer in Aussicht. „Die Zusammenarbeit mit Kärnten war hervorragend. Die Wiederbelebung des Passes ist von großer Bedeutung, denn er ist eine wichtige Verbindung unserer beiden Regionen und der Menschen in diesen Regionen.”

