Klagenfurt
Eislaufen für krebskranke Mitmenschen
Mit dem erlaufenen Geld berät und betreut die Krebshilfe Kärnten die Krebspatienten sowie ihre Familien. Außerdem wird das Spezial Projekt „Mama/Papa hat Krebs!" damit finanziert.
© LPD Kärnten/Kuess
Am Sonntag (2. Februar 2025) hat der Eislaufverein Wörthersee mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Landesrat Sebastian Schuschnig die dritte „Hoffnungsrunde am Eis“ eröffnet. Bei diesem bunten Kinder-Jugendlichen-Sponsor- und Spendenlauf der Österreichischen Krebshilfe Kärnten im Eissportzentrum Klagenfurt geht es um Freude am Eislaufen, aber auch um Unterstützung für die Krebspatienten in Kärnten.
Solidarität und Zusammenhalt
„Die Kärntner, die ihre ‘Hoffnungsrunden’ drehen, setzen ein besonderes Zeichen des Rückhalts, den die Gesellschaft ihren erkrankten Mitmenschen gibt. Denn neben der finanziellen Unterstützung für die Österreichische Krebshilfe ist auch der ideelle Support ungemein wichtig”, meint Schaunig. Dieses Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts gebe nicht nur Patienten, sondern auch den Ärzten und Pflegern Kraft. Auch Landesrat Schuschnig betonte die Wichtigkeit der Veranstaltung: „Die Hoffnungsrunden am Eis wachsen mit jedem Jahr. Eine sinnvolle und für die Teilnehmer lustige Veranstaltung bringt vor allem den Betroffenen Hilfe, die im Krankheitsfall von unschätzbarem Wert.”
Das ist das Ziel
Mit der „Hoffnungsrunde am Eis” möchten die Veranstalter, der Eislaufverein und die Krebshilfe Kärnten, Kinder und Jugendliche animieren, sich zu bewegen, wollen, dass sie beim Eislaufen Spaß haben und verfolgen das Ziel, Kärntner Krebspatienten sowie deren Familien zu unterstützen. Hans Jörg Neumann, Präsident der Krebshilfe Kärnten, verweist auf die Notwendigkeit der Spenden: „Es ist erwiesen, dass wir in Kärnten ein Top-Niveau in Forschung und Betreuung haben, aber die öffentliche Hand kann nicht alles abdecken und da helfen wir von der Krebshilfe den Betroffenen und Angehörigen.”
Betreuung der Krebspatienten
Organisiert wurde die Hoffnungsrunde am Eis von Florina Ozegovic vom Eislaufverein Wörthersee: „Die Spenden kommen zusammen, indem vor dem Start mit Sponsoren, Eltern, Kindern, Jugendlichen eine Spendensumme pro gelaufener Eisrunde vereinbart wird.” Pro vereinbarter und gelaufener „Spendenrunde“ erhalten alle Eisläufer ein Armband, das danach für die Bezahlung der Spende herangezogen wird. Mit dem erlaufenen Geld berät und betreut die Krebshilfe Kärnten die Krebspatienten sowie ihre Familien. Außerdem wird das Spezial Projekt „Mama/Papa hat Krebs!” damit finanziert.

