Hunde sind bei Großveranstaltungen wie Messen verschiedenen Stressfaktoren ausgesetzt. Laut Tierschutzexperten führen laute Geräusche, Gedränge und eine Vielzahl an Gerüchen zu einer Überforderung der Tiere. Besonders die Sinneswahrnehmung der Hunde wird durch die Reizüberflutung stark beansprucht, was oft zu gesundheitlichen Belastungen führt.
Kärntner Messen reagieren auf Sicherheitsbedenken
Frühere Versuche, Hunde unter der Bedingung eines Maulkorbs mitzunehmen, führten zu Sicherheitsbedenken. Die Maulkörbe wurden von vielen Hundebesitzern bereits beim Betreten der Hallen entfernt. Um die Sicherheit zu gewährleisten und das Wohl der Tiere zu schützen, wurde nun ein generelles Verbot ausgesprochen. Einzige Ausnahme bilden Blinden- und Assistenzhunde, die ihren Halterinnen und Haltern helfen.
Tierschutz und Verständnis der Besucher
Die Kärntner Tierschutzombudsstelle unterstützt das Verbot und betont die Wichtigkeit dieses Schrittes zum Schutz der Tiere. Die Kärntner Messen danken bereits jetzt allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis und setzen mit diesem Schritt einen wichtigen Akzent in Richtung Tierschutz.