Umsteigertage
Kärnten: Bis zu einem Drittel mehr Fahrgäste in Zügen
Erfreuliche Bilanz nach den „Öffi“-Umsteigertagen: Landesrat Sebastian Schuschnig kündigt an, die Aktion nächstes Jahr zu wiederholen.
© Büro LR Schuschnig/Taltavull
Kärntner hatten von 6. bis 12. September die Möglichkeit, sieben Tage lang alle öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Kärntens kostenlos zu nutzen. Das Land Kärnten führte gemeinsam mit dem Verkehrsbund und den Kärntner Linien zum zweiten Mal die „Öffi“-Umsteigertage durch.
Das Auto stehen lassen
Nach einer Erhebung des Verkehrsverbunds wurde das Bahnangebot der ÖBB am meisten genutzt. „In den Nah- und Fernverkehrszügen gab es in dieser Woche fast ein Drittel mehr Fahrgäste. Auch viele Berufspendler haben diese Chance genutzt, ein paar Tage das Auto stehen zu lassen“, zieht Landesrat und Mobilitätsreferent Sebastian Schuschnig zufrieden Bilanz. Im Stadtverkehr Klagenfurt und Villach gab es eine höhere Nachfrage um fast 20 Prozent. Jeder zehnte Fahrgast testete die Regionalbusse erstmals. Besonders dort, wo das Angebot gut ausgebaut ist, war die Nutzung hoch. „Das zeigt einmal mehr, dass ein gutes Angebot der beste Grund ist, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen“, erläutert Schuschnig. Besonders nachgefragt wurden die morgendlichen Verbindungen sowie jene am Abend, aber auch die Nachfrage nach Freizeitverkehr, wie beispielsweise nach dem Tauernsprinter, nahm teils kräftig zu.
Die Verkehrswende
„Ich freue mich, dass auch heuer wieder viele Kärntner den öffentlichen Verkehr im eigenen Alltag ausprobiert haben. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass wir am richtigen Weg sind und immer mehr die Vorzüge selbst erfahren“, betont Schuschnig. Er kündigt bereits an, die Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen. „Mein Ziel ist es, vom öffentlichen Verkehr zu überzeugen. Denn die Verkehrswende wird nur gelingen, wenn die Menschen sie mittragen“, sagt Schuschnig. Übrigens: Ein attraktives Klimaticket für Kärnten ist, so der Landesrat, bereits in Vorbereitung.

