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Sanierung der Aquarena Kötschach-Mauthen
Bürgermeister Josef Zoppoth präsentierte gemeinsam mit Experten Studien zur Sanierung der Aquarena Kötschach-Mauthen und zu den wirtschaftlichen Herausforderungen der Region.
Am 31. Januar 2025 stellte Bürgermeister Josef Zoppoth gemeinsam mit Ferdinand Oberer (Oberer Consulting) und Eric Kirschner (Joanneum Research) drei Studien zur Sanierung der Aquarena Kötschach-Mauthen vor. Diese untersuchen die notwendigen Baumaßnahmen, die wirtschaftlichen Auswirkungen und die finanziellen Herausforderungen durch die Sperre des Plöckenpasses.
Sanierung als wirtschaftliche Notwendigkeit
Die 1972 eröffnete Aquarena ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Freizeit- und Gesundheitsinfrastruktur. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Zoppoth betonte: „Die Aquarena zieht jährlich 60.000 Gäste an. Ein Neubau würde bis zu 70 Millionen Euro kosten, daher ist die Sanierung eine nachhaltige Lösung.“ Laut Ferdinand Oberer ist eine Modernisierung am bestehenden Standort die beste Variante und könnte innerhalb von 1,5 Jahren umgesetzt werden.
Wirtschaftliche Bedeutung und Auswirkungen
Eric Kirschner unterstrich die volkswirtschaftliche Relevanz der Aquarena. Die jährliche Wertschöpfung beträgt 700.000 Euro, während ein Verlust des Bades die Region 1,3 Millionen Euro pro Jahr kosten würde. Zudem würde die Sanierung rund 5 Millionen Euro an Steuereinnahmen generieren.
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Folgen der Sperre des Plöckenpasses
Die Sperre des Plöckenpasses im Jahr 2024 verursachte wirtschaftliche Einbußen von etwa 2 Millionen Euro, insbesondere durch den Ausfall italienischer Gäste. Diese Lage verstärkt die Dringlichkeit der Aquarena-Sanierung und der wirtschaftlichen Stabilisierung der Region.
Gemeinsame Anstrengung für die Zukunft
Rund 40 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft diskutierten die Studienergebnisse. Zoppoth betonte die Notwendigkeit eines regionalen Schulterschlusses und forderte ein Finanzierungsmodell nach Tiroler Vorbild. „Ohne Sanierung droht die Schließung der Aquarena, was negative wirtschaftliche Folgen hätte“, sagt Zoppoth. Die Präsentation der Ergebnisse soll als Grundlage für politische Entscheidungen dienen.

