In der Regierungssitzung wurde das Kärntner Bauinvestitionsprogramm für 2025 vorgestellt. Die öffentliche Hand und öffentliche Unternehmen investieren insgesamt 1,3 Milliarden Euro in Hoch- und Tiefbau sowie Infrastrukturprojekte. Das ist ein Plus von 217 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Laut Landeshauptmann Peter Kaiser sichern diese Investitionen „Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand“. Allein für den Hochbau stellt das Land über 252 Millionen Euro bereit.
Öffentliche Aufträge als Stabilitätsfaktor
Auch der Straßenbau und andere Infrastrukturprojekte profitieren von den Mehrausgaben. Laut Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber tragen die öffentlichen Aufträge „maßgeblich zur Stabilisierung der beschäftigungsintensiven Baubranche bei“. Das Land Kärnten investiert über 420 Millionen Euro, während öffentliche Unternehmen wie Asfinag, ÖBB, BIG und Kelag mehr als 878 Millionen Euro beisteuern.
Wirtschaftliche Steuerung durch Investitionsprogramm
Die Statistik Austria sowie die Fachabteilungen des Landes Kärnten und weitere öffentliche Auftraggeber haben die Investitionsvolumina erhoben. Das Bauinvestitionsprogramm soll einen Überblick über öffentliche Bauprojekte geben und wirtschaftliche Steuerung ermöglichen. Entscheidungsträger erhalten so eine Grundlage für weitere Maßnahmen.