Polizei warnt
Online-Betrüger verstärkt unterwegs
77-jähriger Spittaler als Opfer von Online-Betrügern mittels Fernzugriffs-Software.
© Symbolfoto: Pixabay
Die Polizei registriert eine verstärkte Zunahme von Online-Betrugsversuchen und warnt eindringlich. Jüngstes Bespiel ist ein 77-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal an der Drau. Bereits im Frühjahr 2024 nahmen unbekannte Täter erstmals über eine Kommunikationsplattform Kontakt mit dem Oberkärntner auf und boten eine vermeintlich gewinnbringende Investition in Kryptowährungen an. Nachdem der Mann vorerst eine kleine Summe investierte, kontaktierten die unbekannten Täter ihn Ende Dezember 2024 erneut und versprachen erneut hohe Gewinne.
Fernzugriffs-Software
Durch die Leichtgläubigkeit des Geschädigten erlangten die Betrüger Zugriff auf den Laptop des Spittalers mittels Verwendung einer speziellen Fernzugriffs-Software. Im Zeitraum Jänner bis Mitte Februar 2025 tätigten die Unbekannten sodann mehrere Überweisungen auf ein ausländisches Konto. Mittlerweile hat der Geschädigte den Betrug bei der Polizei angezeigt. Dem 77-jährigen Mann entstand dadurch ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.
Falsche Kautionsforderungen
Derzeit kommt es in ganz Kärnten auch vermehrt zu Betrugsversuchen am Telefon. Konkret geben sich unbekannte Täter als Polizisten aus und fordern eine Kaution für die Freilassung der Tochter/des Sohnes, welche nach einem Verkehrsunfall vorerst vermeintlich festgenommen wurde. Seitens der Polizei wird eindringlich daraufhin gewiesen, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen, die Tochter oder den Sohn, die/der in diesem Vorfall verwickelt sein soll, anzurufen, oder den Polizeinotruf 133 zu wählen.
