Kärnten
WKK-Wahl: Soziale Stimme für starke Betriebe
Am 12. und 13. März 2025 wählt Kärnten die Wirtschaftskammer. SWV-Landespräsident Fredy Trey erklärt, warum diese Wahl entscheidend ist und welche Veränderungen kleine und mittlere Unternehmen brauchen.
SWV-Landespräsident Fredy Trey fordert Bürokratieabbau und stärkere Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe.© KK
Trey betont die Bedeutung der Wahl sowohl politisch als auch pragmatisch. Politisch sei es wichtig, Rot auf allen Ebenen zu stärken, um einen Kanzler Kickl zu verhindern. Pragmatisch gehe es um die Interessen kleiner und mittlerer Betriebe. „Wir wissen genau, wo die Probleme liegen – von Bürokratiehürden bis hin zur Einbindung der Familie im Betrieb. Mit einer starken Stimme können wir effektiver dagegen vorgehen“, sagt Trey.
Bürokratieabbau und bessere Förderungen
Der SWV will unter anderem Bürokratiehürden abbauen und die Förderlandschaft an kleine Betriebe anpassen. „Wir müssen Gründern und wachsenden Unternehmen Steine aus dem Weg räumen“, fordert Trey. Zudem brauche es bessere finanzielle Hilfen und Beratung für Krisenzeiten, um Unternehmen vor unvorhersehbaren Belastungen zu schützen.
Breite Wirtschaftspolitik statt Klientelpolitik
Der SWV unterscheide sich von anderen Fraktionen durch eine Wirtschaftspolitik, die alle Betriebe stärke. Trey nennt als Beispiel eine tonnenkilometerbezogene Förderung für Frächter, die den gesamten Wirtschaftsraum Kärntens voranbringen würde. Auch bei der Kinderbetreuung setze der SWV auf Maßnahmen, die sowohl Unternehmen als auch das Bildungssystem fördern.
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Soziale Verantwortung als gelebte Praxis
Laut Trey übernehmen Unternehmen bereits eine große soziale Verantwortung: „Wir schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern und tragen zur regionalen Versorgung bei – vom Gasthaus bis zur Trafik.“ Dieses Bewusstsein müsse gestärkt werden.
Warum jede Stimme zählt
Die Wahlbeteiligung sei ein klares Signal für die Stärke der Interessenvertretung. Eine Abschaffung der Wirtschaftskammer hält Trey für fatal: „Das wäre, als würde man Airbags und Sicherheitsgurte aus einem Auto entfernen. Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Stimme.“ Unternehmerinnen und Unternehmer sollten daher ihre Stimme nutzen, um die Zukunft der Kärntner Wirtschaft aktiv mitzugestalten.
