Im Vorjahr
Feuerwehr war 642 Mal Lebensretter
Ein Jahr voller Herausforderungen, beeindruckender Einsätze und wichtiger Investitionen: Der Kärntner Feuerwehrreferent, Landesrat Daniel Fellner, und Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Ing. Rudolf Robin präsentierten den Leistungsbericht 2024.
Die Kärntner Feuerwehren retteten 642 Menschenleben und leisteten insgesamt 1,4 Millionen ehrenamtliche Stunden. Nach den Unwetter-Spitzenjahren kehrte die Einsatzlage 2024 auf ein normales Niveau zurück. Dennoch mussten die 428 Kärntner Feuerwehren zu 18.654 Einsätzen ausrücken – darunter 5.785 Brandeinsätze und 12.869 technische Hilfeleistungen. Besonders erwähnenswert ist der erstmalige großflächige Katastropheneinsatz außerhalb Kärntens: Alle fünf FKAT-Bereitschaften unterstützten im September beim Hochwasser in Niederösterreich. Fellner würdigte diesen Einsatz als herausragendes Beispiel für Solidarität und Hilfsbereitschaft.
Mehr Mitglieder, mehr Ausbildung, mehr Frauen
Die Kärntner Feuerwehr verzeichnet eine positive Mitgliederentwicklung: 25.611 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich, darunter 2.047 Jugendliche in 180 Feuerwehrjugendgruppen. Auch der Frauenanteil steigt weiter und liegt nun bei 7 Prozent. Gleichzeitig setzt die Landesfeuerwehrschule verstärkt auf Praxis und digitale Lernformate – mit Erfolg: 5.609 Teilnehmer absolvierten 2024 Aus- und Weiterbildungen.
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Investitionen in Ausrüstung und Katastrophenschutz
Ein mehrjähriges Investitionsprogramm wurde gestartet, um die FKAT-Bereitschaften mit modernen LKW, Wechselladersystemen und Teleskopladern auszustatten. Die steigende Zahl an Einsätzen bei alternativen Energieanlagen stellt die Feuerwehren vor neue Herausforderungen – 43 Vorfälle wurden 2024 verzeichnet, doppelt so viele wie im Vorjahr.
Feuerwehr als Garant für Sicherheit
„Die Leistungen unserer Feuerwehren sind beeindruckend“, betont Robin. „Die stetige Weiterentwicklung und Investitionen in Ausbildung und Technik sind entscheidend, um auch künftige Herausforderungen zu meistern.“ Die Kärntner Florianis bleiben ein unverzichtbarer Pfeiler der Sicherheit – für 2025 sind weitere Modernisierungen und die Stärkung der Katastrophenhilfe geplant.


